Reiseziele

Chile

Ein schmales Land der Superlative: Chile spannt sich über 4.000 Kilometer von der Atacama-Wüste bis zu den Gletschern Patagoniens – dazwischen Weinregionen, die Anden und die Hauptstadt Santiago.

Warum Chile

Chile ist ein extrem langgestrecktes Land zwischen Anden und Pazifik und deckt fast jede Landschaft ab: die trockenste Wüste der Erde im Norden, mediterrane Weinregionen in der Mitte und im Süden die Fjorde, Seen und Gletscher Patagoniens.

Diese Vielfalt macht Chile zu einem Traumziel für Natur- und Aktivreisende. Ausgangspunkt der meisten Reisen ist Santiago, von dort erreicht man per Inlandsflug den Norden (Atacama) ebenso wie den tiefen Süden (Punta Arenas, Torres del Paine).

Die schönsten Regionen und Städte

Santiago liegt eindrucksvoll vor der Kulisse der schneebedeckten Anden und ist umgeben von den Weinregionen Maipo- und Colchagua-Tal. Ganz in der Nähe liegt die bunte, auf Hügeln gebaute Hafenstadt Valparaíso mit ihren Standseilbahnen und Straßenkunst.

Im Norden ist San Pedro de Atacama Basislager für Geysire, Salzseen und den klaren Sternenhimmel der Wüste. Im Süden ist der Nationalpark Torres del Paine mit seinen markanten Granittürmen der Höhepunkt Patagoniens. Weit draußen im Pazifik liegt die geheimnisvolle Osterinsel mit ihren Moai-Statuen.

Beste Reisezeit für Chile

Auch hier gilt: Nord und Süd unterscheiden sich stark. Patagonien im Süden besucht man am besten im Südsommer von November bis März, wenn die Wanderwege offen und die Tage lang sind – wobei es dort auch dann sehr windig sein kann.

Die Atacama-Wüste im Norden ist ganzjährig bereisbar, mit warmen Tagen und kalten Nächten. Santiago und die Weinregionen sind im Frühling und Herbst am angenehmsten; der Hochsommer (Januar/Februar) ist im Zentrum heiß und zugleich Hauptreisezeit der Chilenen selbst.

Wein, Küche und Kultur

Chile ist eine der großen Weinnationen der Neuen Welt – Cabernet Sauvignon und die Rebsorte Carménère sind Aushängeschilder, und viele Weingüter nahe Santiago lassen sich auf Tagestouren besuchen. An der langen Küste dominiert Fisch und Meeresfrüchte, etwa im deftigen Eintopf Curanto des Südens.

Kulturell reicht Chile von der Lyrik Pablo Nerudas, dessen Häuser in Valparaíso und Isla Negra Museen sind, bis zur Kultur der Mapuche im Süden.

Anreise & Fortbewegung

Von Deutschland erreicht man Santiago in rund 14 bis 15 Stunden, meist mit einem Umstieg in Europa oder Brasilien. Für touristische Aufenthalte bis 90 Tage brauchen deutsche Reisende kein Visum.

Wegen der extremen Länge des Landes fliegt man zwischen Norden und Süden. Torres del Paine erreicht man über den Flughafen Punta Arenas und die Stadt Puerto Natales; im Norden ist Calama das Tor nach San Pedro de Atacama.

Städte & Reiseziele in Chile

Beste Reisezeit
November bis März für Patagonien, ganzjährig für die Atacama-Wüste

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Häufige Fragen zu Chile

Wann ist die beste Reisezeit für Chile?

Patagonien und Torres del Paine bereist man am besten im Südsommer von November bis März. Die Atacama-Wüste im Norden ist dagegen ganzjährig möglich, und Santiago mit den Weinregionen ist im Frühling und Herbst am angenehmsten.

Lässt sich Chile mit Argentinien verbinden?

Sehr gut – beide Länder teilen sich Anden und Patagonien. Beliebte Kombinationen sind Torres del Paine mit dem argentinischen El Calafate und Perito Moreno oder die Seenregionen beiderseits der Grenze.

Wie reist man innerhalb Chiles?

Wegen der enormen Nord-Süd-Distanz nutzt man vor allem Inlandsflüge ab Santiago. Für den Süden fliegt man nach Punta Arenas, für die Atacama nach Calama; vor Ort geht es dann per Mietwagen oder organisierten Touren weiter.