Warum Griechenland immer eine Reise wert ist
Griechenland ist die Wiege der europäischen Kultur: In Athen stehen Akropolis und Parthenon, in Olympia und Delphi die Ruinen der Antike. Doch das Land ist weit mehr als ein Freilichtmuseum – es lebt vom Licht, vom Meer und von einer Gastfreundschaft, die man Filoxenia nennt.
Zwischen dem Festland und mehr als 200 bewohnten Inseln findet jeder sein Reiseziel: von der mondänen Caldera Santorins über die Wanderwege Kretas bis zu den einsamen Buchten der Kleinen Kykladen. Kaum ein anderes Mittelmeerland bietet so viel Abwechslung auf einer einzigen Reise.
Festland, Inseln und die schönsten Regionen
Athen ist der klassische Ausgangspunkt: antikes Erbe, das quirlige Viertel Plaka und moderne Museen. Von hier erreicht man in wenigen Stunden die Kykladen mit Santorin, Mykonos, Naxos und Paros.
Der Norden rund um Thessaloniki verbindet byzantinische Kirchen mit der Halbinsel Chalkidiki. Kreta, die größte Insel, punktet mit dem Palast von Knossos, der Samaria-Schlucht und dem Strand von Elafonisi. Der Dodekanes mit Rhodos und Kos sowie die Ionischen Inseln wie Korfu ergänzen das Bild – jede Inselgruppe hat ihren eigenen Charakter.
Beste Reisezeit für Griechenland
Für Städtereisen und antike Stätten sind Frühling (April bis Juni) und Herbst (September/Oktober) ideal: mild, grün und ohne die Hitze des Hochsommers. Im Juli und August klettern die Temperaturen oft über 35 Grad, dann wird der Meltemi-Wind auf den Kykladen zur willkommenen Abkühlung.
Die Badesaison reicht von Mai bis in den Oktober, das Meer ist im Spätsommer am wärmsten. Monatsgenaue Klimawerte findest du in unserem Reisezeit-Guide zu Griechenland.
Griechische Küche und Lebensart
Die griechische Küche ist mediterran und großzügig: Meze zum Teilen, gegrillter Fisch, Souvlaki, Moussaka und Salat mit Feta und Olivenöl. Dazu ein Glas Ouzo oder ein Wein von den Weinbergen Santorins oder aus Nemea.
Gegessen wird spät und gesellig, oft in einer Taverne direkt am Wasser. Wer die echte Küche sucht, folgt den Einheimischen in einfache Lokale abseits der Uferpromenade – dort schmeckt es meist am besten und ist am günstigsten.
Anreise & Inselhopping
Direktflüge aus Deutschland führen nach Athen, Thessaloniki sowie im Sommer zu vielen Inseln (Kreta, Rhodos, Korfu, Kos). Die Flugzeit beträgt rund 2,5 bis 3,5 Stunden.
Innerhalb Griechenlands verbinden Fähren die Inseln – ab dem Hafen Piräus bei Athen starten die meisten Kykladen-Routen. Für Inselhopping lohnt sich eine Mischung aus Fähre und Inlandsflug; auf den größeren Inseln ist ein Mietwagen die beste Wahl, um Strände und Bergdörfer zu erreichen.
Städte & Reiseziele in Griechenland
Athen
Thessaloniki
Santorin
Kreta
Rhodos
Korfu
Mykonos
Häufige Fragen zu Griechenland
Wann ist die beste Reisezeit für Griechenland?
Für Kultur und Städtereisen sind April bis Juni und September/Oktober ideal – mild und nicht überlaufen. Zum Baden eignet sich Mai bis Oktober, das Meer ist im Spätsommer am wärmsten. Juli und August sind heiß und am stärksten besucht.
Welche griechische Insel passt zu mir?
Santorin steht für Caldera-Blicke und Romantik, Mykonos für Strände und Nachtleben, Kreta für die Vielfalt aus Kultur, Wandern und Baden, Rhodos und Korfu für Geschichte plus Familienurlaub. Wer Ruhe sucht, wählt kleinere Kykladen wie Naxos oder Milos.
Wie kommt man zwischen den Inseln voran?
Fähren sind das Rückgrat des Inselverkehrs; die meisten Kykladen-Routen starten im Hafen Piräus bei Athen. Für weite Strecken oder wenig Zeit gibt es Inlandsflüge nach Kreta, Rhodos oder Korfu.