Reiseziele

Malta

Der kleine Inselstaat südlich von Sizilien vereint 7.000 Jahre Geschichte, honigfarbene Barockstädte und türkisblaue Buchten – bei Sonne fast das ganze Jahr über und mit Englisch als zweiter Amtssprache.

Warum Malta immer eine Reise wert ist

Auf engstem Raum bündelt Malta, was viele größere Länder erst über weite Strecken bieten: die prächtige Barockhauptstadt Valletta, prähistorische Tempel, die älter sind als die Pyramiden, und eine Küste voller Grotten, Klippen und Badebuchten. In gut einer Stunde durchquert man die Hauptinsel von Nord nach Süd.

Weil Malta bis 1964 britische Kronkolonie war, spricht man neben Maltesisch flächendeckend Englisch – Straßenschilder, Speisekarten und Busse inklusive. Das macht die Inselgruppe zu einem der unkompliziertesten Mittelmeerziele überhaupt.

Die drei Inseln und ihre Städte

Die Hauptinsel Malta trägt die von der UNESCO geschützte Festungsstadt Valletta sowie die alte Hauptstadt Mdina, eine stille Kulisse aus engen Gassen und Adelspalästen. Rund um den Grand Harbour liegen die Three Cities Vittoriosa, Senglea und Cospicua mit maritimer Geschichte.

Die zweite Insel Gozo ist grüner, ländlicher und ruhiger, mit den Ġgantija-Tempeln und der roten Ramla Bay. Die winzige Insel Comino dazwischen ist vor allem für die Blaue Lagune bekannt – ein flaches Wasserbecken in fast kitschigem Türkis, das man am besten früh morgens besucht.

Beste Reisezeit für Malta

Frühling (April bis Juni) und Herbst (September/Oktober) sind ideal: warm genug zum Baden, aber nicht so heiß und überlaufen wie im Hochsommer. Im April und Mai steht die Insel obendrein in voller Blüte.

Der Sommer wird trocken und heiß, Juli und August sind Hauptsaison. Selbst im Winter bleibt es mild – ideal für Städtetrips und Wanderungen, wenn Baden nur noch Hartgesottenen Freude macht.

Küche und Kultur

Die maltesische Küche mischt sizilianische, arabische und britische Einflüsse. Typisch sind Pastizzi (Blätterteigtaschen mit Ricotta oder Erbsen), Fenkata (geschmortes Kaninchen) und Ftira, das inseleigene Brot. Dazu passt das lokale Bier Cisk oder ein Glas Gozo-Wein.

Kulturell prägen die Johanniter-Ritter das Bild: Ihre Festungen, Auberges und die St. John's Co-Cathedral in Valletta zeugen von einer Zeit, in der Malta ganz Europa gegen die Osmanen verteidigte.

Anreise & Fortbewegung

Malta ist per Direktflug ab vielen deutschen Flughäfen in rund zweieinhalb bis drei Stunden erreichbar; gelandet wird am Malta International Airport bei Luqa. Vom Flughafen fahren Busse und Taxis in wenigen Minuten nach Valletta und Sliema.

Ein dichtes, günstiges Busnetz verbindet fast alle Orte, allerdings oft langsam. Nach Gozo setzt man mit der Fähre ab Ċirkewwa über. Wer flexibel sein möchte, mietet ein Auto – Vorsicht: Auf Malta herrscht Linksverkehr.

Städte & Reiseziele in Malta

Beste Reisezeit
April bis Juni & September/Oktober

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Häufige Fragen zu Malta

Wann ist die beste Reisezeit für Malta?

Am angenehmsten sind Frühling (April bis Juni) und Herbst (September/Oktober) mit warmem, aber nicht drückendem Wetter. Zum Baden eignet sich der Zeitraum Juni bis Oktober, da das Meer dann angenehm warm ist. Der Winter bleibt mild und ideal für Städtetrips.

Spricht man auf Malta Englisch?

Ja. Neben Maltesisch ist Englisch offizielle Amtssprache und wird nahezu überall gesprochen und geschrieben – ein Erbe der britischen Kolonialzeit. Reisende kommen damit problemlos zurecht.

Wie kommt man von Malta nach Gozo?

Vom Hafen Ċirkewwa im Norden fährt regelmäßig die Autofähre nach Mġarr auf Gozo, die Überfahrt dauert rund 25 Minuten. Tickets werden erst bei der Rückfahrt von Gozo bezahlt.