Reiseziele

Namibia

Rote Riesendünen im Sossusvlei, das Wildreservat Etosha und endlose Weite unter dem Sternenhimmel: Namibia ist Afrikas großes Selbstfahrer-Land für Wüste, Wildnis und einsame Straßen.

Warum Namibia eine Reise wert ist

Namibia begeistert mit gewaltigen, menschenleeren Landschaften: der ältesten Wüste der Welt in der Namib, den orangeroten Dünen des Sossusvlei und der geheimnisvollen Skelettküste am Atlantik. Die Bevölkerungsdichte ist eine der niedrigsten der Erde – hier findet man Ruhe und Weite wie kaum anderswo.

Zugleich ist Namibia ein hervorragendes Selbstfahrer-Land: gut ausgeschilderte Schotterpisten, sichere Verhältnisse und eine deutschsprachige Kolonialgeschichte, die bis heute in Architektur und Küche nachwirkt. Der Etosha-Nationalpark bietet erstklassige Tierbeobachtung an Wasserstellen.

Regionen und Highlights

Im Süden liegt das Sossusvlei mit den fotogenen Dünen und dem abgestorbenen Baumhain Deadvlei im Namib-Naukluft-Park. An der Küste treffen Wüste und Meer bei Swakopmund und Walvis Bay aufeinander, wo Flamingos und Robben leben.

Der Etosha-Nationalpark im Norden zählt zu den besten Wildreservaten des südlichen Afrika – rund um die riesige Salzpfanne sammeln sich Elefanten, Nashörner, Löwen und Zebras. Weiter nördlich liegen das Damaraland mit Wüstenelefanten und Felsgravuren sowie der grüne Caprivi-Streifen.

Beste Reisezeit für Namibia

Die Trockenzeit von Mai bis Oktober ist ideal: angenehme Tagestemperaturen, kaum Regen und beste Tierbeobachtung, weil sich die Tiere im Etosha an den Wasserstellen sammeln. Die Nächte können im Winter (Juni bis August) allerdings empfindlich kalt werden.

In den Sommermonaten November bis März wird es heiß, und die Regenzeit lässt die Landschaft ergrünen; kurze, heftige Gewitter sind möglich. Für Dünenfotos im Sossusvlei ist das weiche Licht am frühen Morgen unabhängig von der Jahreszeit am schönsten.

Kultur und Geschichte

Namibia war bis 1915 deutsche Kolonie (Deutsch-Südwestafrika); Spuren davon finden sich in Ortsnamen, Fachwerkbauten in Swakopmund und Lüderitz sowie in Bäckereien und Brauereien. Deutsch ist neben Englisch und mehreren afrikanischen Sprachen bis heute verbreitet.

Zu den Völkern des Landes zählen die Herero, die Ovambo, die Damara und die Himba im Norden, die für ihre traditionelle Lebensweise bekannt sind. Ein respektvoller, informierter Umgang mit dieser Vielfalt – und der Kolonialgeschichte – gehört zu einer Reise dazu.

Anreise & Fortbewegung

Ankunftspunkt ist der Hosea Kutako International Airport bei Windhoek, ab Deutschland teils per Direktflug, sonst mit einem Zwischenstopp über Südafrika. Für touristische Aufenthalte können Deutsche visumfrei einreisen; die Bestimmungen sollten vor Abflug geprüft werden.

Namibia bereist man klassisch mit dem Mietwagen oder Allrad, oft als Camping- oder Lodge-Rundreise. Die Distanzen sind groß, viele Strecken sind Schotterpisten – Reserverad, ausreichend Wasser und Vorsicht in der Dämmerung wegen Wildwechsel sind Pflicht.

Städte & Reiseziele in Namibia

Beste Reisezeit
Mai bis Oktober

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Häufige Fragen zu Namibia

Wann ist die beste Reisezeit für Namibia?

Die Trockenzeit von Mai bis Oktober ist ideal – kaum Regen, angenehme Tage und beste Tierbeobachtung im Etosha, weil sich die Tiere an den Wasserstellen sammeln. Nachts kann es im Winter allerdings kalt werden.

Ist Namibia für eine Selbstfahrer-Reise geeignet?

Sehr gut sogar. Namibia gilt als eines der besten Selbstfahrer-Länder Afrikas: sichere Verhältnisse, gute Ausschilderung und einsame Pisten. Wegen der Schotterstrecken und großen Distanzen empfiehlt sich ein robustes Fahrzeug mit Reserverad.

Spricht man in Namibia Deutsch?

Amtssprache ist Englisch, doch aufgrund der Kolonialgeschichte ist Deutsch neben Afrikaans in Teilen der Bevölkerung und im Tourismus verbreitet. Besonders in Swakopmund und Windhoek trifft man häufig auf deutschsprachige Angebote.