Slowenien

Ljubljana

Sloweniens Hauptstadt ist grün, kompakt und entspannt: eine autofreie Altstadt am Fluss, gekrönt von einer Burg, geprägt vom Architekten Jože Plečnik und gesäumt von Cafés unter Kastanien.

Highlights & Sehenswürdigkeiten

Über der Stadt thront die Ljubljanski grad, die Burg, die man zu Fuß oder mit einer Standseilbahn erreicht; vom Turm reicht der Blick über die roten Dächer bis zu den Alpen. Unten schlängelt sich die Ljubljanica durch die Altstadt, überspannt von der Tromostovje, den drei nebeneinanderliegenden Brücken von Jože Plečnik.

Der Architekt Plečnik prägte das Stadtbild wie kaum ein anderer: Von ihm stammen auch die Nationalbibliothek NUK und die Uferpromenaden. Zwischen Rathausplatz und dem Robba-Brunnen reihen sich barocke Fassaden, während die Drachenbrücke mit ihren grünen Fabelwesen zum Wahrzeichen geworden ist.

Altstadt, Märkte und der Tivoli-Park

Der von Plečnik gestaltete Zentralmarkt (Tržnica) ist morgens ein lebendiger Treffpunkt mit Obst, Käse und Blumen; freitags verwandeln in der warmen Jahreszeit die Odprta kuhna (Open Kitchen) den Platz in einen Streetfood-Markt. Am Ufer laden zahllose Cafés und Restaurants zum Verweilen ein, das Zentrum ist weitgehend autofrei.

Etwas westlich beginnt der Tivoli-Park, die grüne Lunge der Stadt, mit breiten Alleen, dem Schloss Tivoli und Wechselausstellungen unter freiem Himmel. Ein Spaziergang hinauf zum Aussichtspunkt Rožnik verbindet Stadt und Natur nahtlos.

Anreise & Fortbewegung

Ljubljana ist per Direktflug oder über den nahen Flughafen Jože Pučnik (Brnik) erreichbar; auch Klagenfurt, Triest und Venedig liegen in Reichweite. Mit dem Auto sind es ab München nur rund vier bis fünf Stunden über die Autobahn – hierfür ist die elektronische E-Vinjeta nötig.

In der Innenstadt kommt man am besten zu Fuß oder mit dem Leihrad voran, da der Kern autofrei ist. Bequem sind zudem die elektrischen Kavalir-Wägelchen, die Fußgänger kostenlos durch die Altstadt kutschieren.

Essen & Ausgehen

Die slowenische Küche verbindet alpine, mediterrane und pannonische Einflüsse: Zu probieren sind die gefüllten Teigrollen Štruklji, die Bohnen-Sauerkraut-Suppe Jota, die Krainer Wurst (Kranjska klobasa) und die Idrija-Teigtaschen Žlikrofi. Dazu passt ein Glas slowenischer Wein aus dem Vipava-Tal oder aus Primorska.

Am Flussufer reihen sich Cafés und Restaurants, und die Craft-Bier-Szene wächst. Für Nachtleben sorgt das alternative Kulturzentrum Metelkova, ein bunt bemaltes Areal aus ehemaligen Kasernen mit Clubs und Bars.

Tagesausflüge ab Ljubljana

In rund einer Stunde erreicht man den Bleder und den Bohinjer See in den Julischen Alpen. Südwestlich locken die riesige Tropfsteinhöhle von Postojna und die spektakulär in eine Felswand gebaute Burg Predjama sowie das UNESCO-Höhlensystem von Škocjan.

Bis an die Adria und ins venezianisch geprägte Piran ist es nur etwa anderthalb Stunden. Auch das Gestüt Lipica, Heimat der weißen Lipizzaner, lässt sich gut als Tagesausflug verbinden.

Beste Reisezeit
Mai, Juni & September

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Häufige Fragen zu Ljubljana

Wie viele Tage sollte man für Ljubljana einplanen?

Für die Altstadt, die Burg und einen entspannten Bummel reichen zwei Tage. Wer Tagesausflüge nach Bled oder zu den Höhlen von Postojna anhängen möchte, plant besser drei bis vier Tage ein.

Wann ist die beste Reisezeit für Ljubljana?

Mai, Juni und September bieten mildes Wetter und lebhaftes Treiben in den Straßencafés bei überschaubarem Andrang. Der Dezember lohnt sich für die stimmungsvollen Adventsmärkte am Flussufer.

Welche Tagesausflüge lohnen sich ab Ljubljana?

Beliebt sind Bled und Bohinj in den Alpen, die Tropfsteinhöhle von Postojna mit der Burg Predjama, das UNESCO-Höhlensystem von Škocjan sowie die Adriaküste mit Piran – alle in rund ein bis anderthalb Stunden erreichbar.