Südafrika

Krüger-Nationalpark

Rund 20.000 Quadratkilometer Wildnis im Nordosten Südafrikas: Der Krüger-Nationalpark zählt zu den besten Safari-Zielen Afrikas – die Big Five lassen sich hier per Geländewagen oder im eigenen Auto beobachten.

Safari & die Big Five

Der Krüger-Nationalpark ist eines der ältesten und größten Wildreservate Afrikas und beheimatet die Big Five – Löwe, Leopard, Elefant, Nashorn und Büffel – sowie Giraffen, Zebras, Nilpferde, Geparden und über 500 Vogelarten. Die Tierdichte ist außergewöhnlich hoch, Sichtungen sind fast garantiert.

Pirschfahrten früh am Morgen und am späten Nachmittag versprechen die besten Beobachtungen, weil viele Tiere in der Hitze des Tages ruhen. Geführte Game Drives im offenen Fahrzeug und geführte Buschwanderungen (Bush Walks) bringen einen besonders nah an die Natur heran.

Selbstfahren oder Lodge

Der Krüger ist einer der wenigen großen Parks, in dem man selbst fahren kann: Ein dichtes Netz asphaltierter und gut befahrbarer Schotterstraßen verbindet die Rastlager (Rest Camps) wie Skukuza, Satara oder Lower Sabie, in denen man übernachtet und günstig unterwegs ist.

Wer mehr Komfort und exklusive Tierbeobachtung sucht, wählt eine private Lodge in den angrenzenden Reservaten wie Sabi Sands, wo auch das Verlassen der Wege und Nachtfahrten erlaubt sind – hier gelingen oft besonders nahe Leoparden-Sichtungen. Wichtig: Der Park liegt in einem Malariagebiet, eine Prophylaxe sollte ärztlich besprochen werden.

Anreise & beste Reisezeit

Der Park lässt sich über mehrere Tore erreichen; die nächstgelegenen Flughäfen sind Skukuza (im Park), Nelspruit/Mbombela (KMIA) und Hoedspruit, die per Inlandsflug ab Johannesburg oder Kapstadt angebunden sind. Viele reisen auch per Mietwagen aus Johannesburg (rund vier bis fünf Stunden) an.

Die beste Zeit für Tierbeobachtung ist die Trockenzeit von Mai bis September: Die Vegetation ist licht und die Tiere sammeln sich an den Wasserstellen. Die grüne Regenzeit (November bis März) ist üppiger und gut für Vögel und Jungtiere, die Sichtungen sind aber wegen des dichten Bewuchses etwas schwieriger.

Panorama Route & Umgebung

Auf dem Weg zum Krüger lohnt ein Abstecher auf die Panorama Route in den Drakensbergen: Der Blyde River Canyon zählt zu den größten Schluchten der Welt, dazu kommen Aussichtspunkte wie God's Window und die von Wasser ausgewaschenen Bourke's Luck Potholes.

Die Route lässt sich gut mit der Anreise über Nelspruit/Mbombela oder Hoedspruit verbinden und macht aus der Safari eine abwechslungsreiche Rundreise. Wer mehr Zeit hat, ergänzt Wasserfälle und die kleinen Orte Graskop und Sabie.

Rastlager & Praktisches

Die Rest Camps im Park bieten von Bungalows bis zu Zeltplätzen alles, dazu Läden, Restaurants und Grillstellen (Braai) zur Selbstverpflegung. Wichtig sind die festen Gate- und Camp-Öffnungszeiten: Nach Einbruch der Dunkelheit darf man sich nur innerhalb der Camps bewegen.

Für die Selbstfahrt genügt ein normaler Pkw, tanken kann man an mehreren Camps. Zum Gepäck gehören Fernglas, Sonnenschutz und ausreichend Wasser. Da der Park in einem Malariagebiet liegt, sollte eine Prophylaxe ärztlich besprochen und in der Dämmerung an Mückenschutz gedacht werden.

Beste Reisezeit
Mai bis September (Trockenzeit)

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Häufige Fragen zu Krüger-Nationalpark

Wann ist die beste Zeit für eine Safari im Krüger-Nationalpark?

Die Trockenzeit von Mai bis September ist ideal: Das Gras ist niedrig, das Laub licht und die Tiere sammeln sich an den Wasserstellen, was Sichtungen erleichtert. Die grüne Regenzeit ist landschaftlich schöner, aber die Tiere sind schwerer zu entdecken.

Kann man im Krüger-Nationalpark selbst fahren?

Ja, der Krüger ist besonders gut für Selbstfahrer geeignet. Ein Netz asphaltierter und befahrbarer Schotterstraßen verbindet die Rastlager. Wer exklusivere Erlebnisse und Nachtfahrten möchte, wählt eine Lodge in einem angrenzenden privaten Reservat.

Ist der Krüger-Nationalpark ein Malariagebiet?

Ja, der Krüger liegt in einem Malariarisikogebiet, vor allem in der feucht-warmen Sommerzeit. Eine ärztlich besprochene Malariaprophylaxe sowie Mückenschutz und lange Kleidung in der Dämmerung werden empfohlen.