Ägypten

Sharm el-Sheikh

An der Südspitze des Sinai liegt Sharm el-Sheikh mit einigen der schönsten Riffe des Roten Meeres – allen voran der Nationalpark Ras Mohammed – und Resorts entlang der Naama Bay.

Highlights & Sehenswürdigkeiten

Das Aushängeschild der Region ist der Nationalpark Ras Mohammed an der Südspitze der Halbinsel: Steilwände, dichte Korallengärten und ein enormer Fischreichtum machen ihn zu einem Weltklasse-Tauchspot. Auch die Straße von Tiran vor der Küste bietet berühmte Riffe.

Im Ort selbst ist die Naama Bay das touristische Zentrum mit Promenade, Restaurants und Geschäften. Die Altstadt (Old Market) lädt zum Bummeln und Feilschen ein. Viele Strände liegen an Hausriffen, sodass man direkt vom Steg aus schnorcheln kann.

Umgebung & Ausflüge

Vom Sinai aus lassen sich einzigartige Ausflüge unternehmen: der Aufstieg zum Berg Sinai (Mosesberg) bei Nacht mit Sonnenaufgang am Gipfel und der Besuch des jahrhundertealten Katharinenklosters am Fuß des Bergs.

Beliebt sind zudem der entspannte Taucher- und Backpackerort Dahab mit dem berühmten Blue Hole, Wüstensafaris mit Quad oder Jeep sowie Bootstouren zu vorgelagerten Riffen und Inseln.

Essen & Ausgehen

Das kulinarische Zentrum ist die Naama Bay mit ihrer Promenade voller Restaurants – von internationaler Küche bis zu ägyptischen Grillspezialitäten und frischem Fisch. Im Old Market (Sharm el-Maya) isst man bodenständiger und günstiger, etwa Koshari, Ful und Ta'meya.

Abends ist die Naama Bay der lebendigste Ort mit Cafés, Sheesha-Lounges und Bars; in den Resorts wird Alkohol ausgeschenkt. Wer es ruhiger mag, findet in den nördlichen Buchten wie Sharks Bay eine entspanntere Atmosphäre.

Praktische Tipps

Sharm el-Sheikh besteht aus mehreren Zonen: die belebte Naama Bay, das ruhigere Sharks Bay und Nabq im Norden sowie Hadaba oberhalb des Old Market. Viele Hotels haben eigene Hausriffe mit Stegen – ideal für Schnorchler, die direkt vom Strand ins Wasser wollen.

Beim Schnorcheln und Tauchen gilt: Korallen nicht berühren, riff-freundliche Sonnencreme verwenden und an den Steilwänden auf die Strömung achten. Leitungswasser trinkt man nicht; Wasser aus Flaschen ist überall günstig. Für den Sinai-Berg empfiehlt sich warme Kleidung, nachts wird es kühl.

Anreise & Fortbewegung

Der Flughafen Sharm el-Sheikh (SSH) wird ab Deutschland direkt in etwa viereinhalb Stunden angeflogen und liegt nur wenige Kilometer von den Hotelzonen entfernt. Fast alle Gäste nutzen den Hotel-Transfer.

Vor Ort kommt man mit Taxi oder Hotelshuttle zwischen Naama Bay, Old Market und den Stränden voran. Ausflüge nach Ras Mohammed, zum Katharinenkloster oder nach Dahab werden mit Abholung organisiert.

Beste Reisezeit
März bis Mai & Oktober/November

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Häufige Fragen zu Sharm el-Sheikh

Wann ist die beste Reisezeit für Sharm el-Sheikh?

Baden ist fast ganzjährig möglich. Am angenehmsten sind Frühjahr (März bis Mai) und Herbst (Oktober/November). Der Hochsommer ist sehr heiß, die Winter sind mild, können aber windig sein.

Was unterscheidet Sharm el-Sheikh von Hurghada?

Sharm el-Sheikh liegt auf der Sinai-Halbinsel und punktet mit Spitzenriffen wie Ras Mohammed und der Nähe zu Sinai-Ausflügen. Hurghada auf dem Festland ist näher am Nil-Tal und damit an Ausflügen nach Luxor.

Ist Sharm el-Sheikh auch für Tauchanfänger geeignet?

Ja. Neben Weltklasse-Spots wie Ras Mohammed gibt es viele geschützte Hausriffe und Tauchbasen mit Kursen für Einsteiger. Schon beim Schnorcheln am Hausriff sieht man farbenfrohe Korallen und Fische direkt vor dem Strand.