Argentinien

Bariloche

Das Tor zum argentinischen Patagonien: San Carlos de Bariloche liegt malerisch an Bergseen, lockt mit Seen-Rundfahrten, Wanderungen, Schokolade und im Winter mit den besten Skipisten des Landes.

Highlights & Sehenswürdigkeiten

Bariloche liegt am tiefblauen Nahuel-Huapi-See, umrahmt von den schneebedeckten Anden. Der Ort selbst erinnert mit seinen Holz- und Steinbauten und dem Zentrum aus grauem Stein an einen Alpenort – ein Erbe der Schweizer und deutschen Einwanderer, die auch die berühmte Schokoladentradition mitbrachten.

Die klassische Panoramastrecke ‚Circuito Chico‘ führt an Aussichtspunkten und Seen vorbei; vom Cerro Campanario, per Sessellift erreichbar, bietet sich einer der schönsten Rundblicke Südamerikas über die Seenlandschaft.

Seen, Berge & Ski

Im Sommer (Dezember bis März) ist Bariloche ein Paradies zum Wandern, für Kajak- und Bootstouren auf den Seen und für die ‚Ruta de los Siete Lagos‘, die legendäre Route der sieben Seen bis nach San Martín de los Andes.

Im Südwinter (Juni bis August) wird der Cerro Catedral zum größten Skigebiet Südamerikas. Bariloche ist außerdem ein guter Startpunkt für Reisen weiter in den patagonischen Süden oder über die Anden nach Chile.

Küche, Schokolade & Bier

Die Schweizer und deutschen Wurzeln Bariloches schmeckt man bis heute: Entlang der zentralen Straße Mitre reihen sich traditionsreiche Chocolaterías, in denen handgemachte Pralinen und heiße Schokolade verkauft werden. Dazu kommen patagonisches Lamm, Forelle aus den Seen und Wildgerichte.

Rund um Bariloche hat sich zudem eine lebendige Craft-Bier-Szene entwickelt – die Region gilt als eine der Wiegen des argentinischen ‚cerveza artesanal'. In den Teestuben der Umgebung, oft von Familien mit alpiner Tradition geführt, wird nachmittags hausgemachter Kuchen serviert.

Umgebung & Tagesausflüge

Neben dem Circuito Chico lohnt der größere Circuito Grande über Villa La Angostura, den mystischen ‚Bosque de Arrayanes' und weitere Seen. Wer höher hinaus will, fährt zum erloschenen Vulkan Cerro Tronador mit seinem schwarzen Gletscher, dem ‚Ventisquero Negro'.

Weiter südlich liegt das entspannte Bergstädtchen El Bolsón mit Kunsthandwerksmarkt und Obstplantagen. Richtung Norden beginnt die Panoramaroute der sieben Seen bis San Martín de los Andes – eine der schönsten Strecken Patagoniens.

Anreise & Fortbewegung

Bariloche hat einen eigenen Flughafen (BRC) mit direkten Inlandsflügen ab Buenos Aires (rund zweieinhalb Stunden). Alternativ verbinden komfortable Fernbusse die Stadt mit dem Rest des Landes.

Für die Seen-Rundfahrten und Ausflüge in die Umgebung ist ein Mietwagen ideal; viele Strecken lassen sich aber auch als geführte Tagestour ab dem Ort buchen. Im Winter fahren Skibusse zum Cerro Catedral.

Beste Reisezeit
Dezember bis März zum Wandern, Juni bis August zum Skifahren

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Häufige Fragen zu Bariloche

Was kann man in Bariloche unternehmen?

Im Sommer stehen Wanderungen, Bootstouren auf den Seen und die Panoramaroute Circuito Chico im Vordergrund. Im Winter ist der Cerro Catedral das größte Skigebiet Südamerikas. Ganzjährig lohnt die für ihre Schokolade bekannte Innenstadt.

Wann ist die beste Reisezeit für Bariloche?

Zum Wandern und für die Seenlandschaft ist der Südsommer von Dezember bis März ideal. Skifahrer kommen im Südwinter von Juni bis August. Frühling und Herbst sind ruhiger und ebenfalls reizvoll.

Wofür ist Bariloche kulinarisch bekannt?

Vor allem für seine Schokolade: An der Calle Mitre reihen sich traditionsreiche Chocolaterías. Dazu kommen patagonisches Lamm, Seeforelle und eine wachsende Craft-Bier-Szene, die zu den bekanntesten Argentiniens zählt.