Highlights & Sehenswürdigkeiten
Mendoza ist das Herz des argentinischen Weinbaus und liegt in einer trockenen, von Bewässerungskanälen durchzogenen Ebene vor der beeindruckenden Kulisse der Anden. Die Stadt selbst ist begrünt und entspannt, mit weitläufigen Plätzen und dem großen Parque General San Martín.
Die eigentliche Attraktion sind die Weingüter (Bodegas) in den Zonen Luján de Cuyo und Valle de Uco, viele nur eine kurze Fahrt vom Zentrum entfernt. Bei Verkostungen lernt man den weltberühmten Malbec kennen, oft verbunden mit einem Mittagessen inmitten der Reben.
Anden & Umgebung
Von Mendoza führt die Hochgebirgsstraße Richtung chilenische Grenze vorbei am Aconcagua, mit 6.961 Metern der höchste Berg außerhalb Asiens. Am Straßenrand liegen die farbige Felsformation Puente del Inca und Aussichtspunkte auf den vergletscherten Gipfel.
Aktivurlauber finden rund um Mendoza Rafting am Río Mendoza, Reittouren und im Winter Skifahren im nahen Gebiet Los Penitentes. Viele Angebote lassen sich als Tagestour ab der Stadt buchen.
Wein, Bodegas & Küche
Rund um Mendoza laden drei große Weinzonen zum Besuch: das stadtnahe Maipú, das renommierte Luján de Cuyo und das höher gelegene Valle de Uco mit spektakulärer Bergkulisse. Viele Bodegas verlangen für Verkostungen eine Voranmeldung, oft verbunden mit einem mehrgängigen Mittagessen zwischen den Reben.
Zur regionalen Küche gehören neben Malbec und Olivenöl vor allem gegrilltes Rindfleisch sowie Empanadas mendocinas. In der Stadt selbst sitzt man abends gern in den Restaurants und Bars rund um die Plaza Independencia und die Avenida Aristides Villanueva.
Praktische Tipps
Wer die Weingüter selbst per Mietwagen abfahren möchte, sollte die Verkostungen maßvoll planen – Alkohol am Steuer wird streng geahndet. Bequemer sind geführte Bodega-Touren mit Fahrer oder in kompakten Zonen wie Maipú die klassische Fahrradtour von Weingut zu Weingut.
Die Hochgebirgsstraße zum Aconcagua führt auf über 3.000 Meter; warme Kleidung und Zeit für die Höhe sind ratsam. In der trockenen, intensiven Höhensonne ist ein Sonnenschutz das ganze Jahr über wichtig.
Anreise & Fortbewegung
Mendoza hat einen eigenen Flughafen (MDZ) und ist von Buenos Aires per Inlandsflug in knapp zwei Stunden erreichbar; auch komfortable Nachtbusse verbinden beide Städte. Die Stadt liegt an der klassischen Route zwischen Argentinien und Chile.
Die Weingüter erreicht man am besten mit einer geführten Bodega-Tour, per Mietwagen oder – für kleinere Zonen wie Maipú – sogar mit dem Fahrrad. Wer selbst fährt, sollte die Verkostungen entsprechend maßvoll planen.
Häufige Fragen zu Mendoza
Warum ist Mendoza bekannt?
Mendoza ist Argentiniens Weinhauptstadt und die Heimat des Malbec. Rund um die Stadt liegen hunderte Weingüter, viele mit Verkostungen und Restaurants vor der Kulisse der Anden.
Wann ist die beste Reisezeit für Mendoza?
Besonders stimmungsvoll ist die Weinlese (‚vendimia‘) im März und April. Auch das Frühjahr von Oktober bis Dezember ist angenehm; der Hochsommer kann sehr heiß werden.
Wie besucht man die Weingüter rund um Mendoza am besten?
Am entspanntesten mit einer geführten Bodega-Tour inklusive Fahrer, da bei Verkostungen Alkohol im Spiel ist. In kompakten Zonen wie Maipú kann man die Weingüter auch per Fahrrad abfahren. Für Verkostungen ist meist eine Voranmeldung nötig.