Ecuador

Galápagos

Ein lebendiges Naturlabor im Pazifik: Auf den Galápagos-Inseln begegnet man Riesenschildkröten, Seelöwen und Blaufußtölpeln aus nächster Nähe – und schnorchelt zwischen Meeresschildkröten und Rochen.

Tierwelt & Highlights

Die Galápagos-Inseln liegen rund 1.000 Kilometer vor der Küste Ecuadors und sind für ihre einzigartige, furchtlose Tierwelt weltberühmt – hier entwickelte Charles Darwin zentrale Ideen seiner Evolutionstheorie. Riesenschildkröten, Meerechsen, Seelöwen, Blaufußtölpel und Fregattvögel lassen sich aus ungewöhnlicher Nähe beobachten.

Unter Wasser ist es ebenso spektakulär: Beim Schnorcheln begegnet man Meeresschildkröten, Rochen, verspielten Seelöwen und mit Glück harmlosen Riffhaien. Zu den bekanntesten Inseln zählen Santa Cruz mit der Charles-Darwin-Forschungsstation, San Cristóbal und die unbewohnten Naturhöhepunkte wie Bartolomé.

Reisen auf den Inseln

Zwei Arten der Erkundung dominieren: Bei einer Kreuzfahrt (Cruise) schläft man an Bord und erreicht auch entlegene, sonst unzugängliche Inseln. Bei der landbasierten Variante (Island Hopping) übernachtet man in Orten wie Puerto Ayora und unternimmt Tagestouren per Boot.

Der gesamte Archipel ist Nationalpark und Meeresschutzgebiet; Landgänge sind nur mit lizenzierten Guides und auf festgelegten Wegen erlaubt. Diese strengen Regeln schützen die empfindliche Natur und sorgen zugleich für einzigartige Begegnungen.

Jahreszeiten & Tierbeobachtung

Galápagos kennt zwei Jahreszeiten, die das Erlebnis prägen. Von Dezember bis Mai ist es warm und feucht, das Meer ruhiger und wärmer – ideal zum Schnorcheln, wenn die Inseln zudem grün und blühend sind. Von Juni bis November sorgt der kühle Humboldtstrom für frischeres, planktonreiches Wasser und rauere See, dafür für besonders viel Tieraktivität.

Jede Jahreszeit hat ihre Höhepunkte: In der kühleren Zeit sind Seevögel wie die Blaufußtölpel und Albatrosse aktiv, Pinguine und viele Fische tummeln sich im nährstoffreichen Wasser. In der warmen Saison schlüpfen junge Meeresschildkröten und Landvögel, und das ruhigere Meer erleichtert Bootstouren – ein schlechtes Reisemonat gibt es kaum.

Praktische Tipps

Der gesamte Archipel ist Nationalpark: Bei der Anreise sind eine Transitkarte (INGALA) und die Eintrittsgebühr für den Nationalpark zu entrichten. Landgänge sind nur mit lizenzierten Naturführern und auf markierten Wegen erlaubt, ein Mindestabstand zu den Tieren ist Pflicht – Anfassen oder Füttern ist streng verboten.

Wer zu Seekrankheit neigt, sollte das bei der Wahl zwischen Kreuzfahrt und landbasiertem Island Hopping bedenken. Empfehlenswert sind riffschonende Sonnencreme, ein Neoprenanzug für das kühlere Wasser und feste Schuhe für die felsigen Landungen. Da die Besucherzahlen reguliert sind, lohnt eine frühzeitige Buchung.

Anreise & Fortbewegung

Galápagos erreicht man ausschließlich per Inlandsflug ab Quito oder Guayaquil zu den Flughäfen Baltra (nahe Santa Cruz) oder San Cristóbal. Bei der Anreise fallen eine Transitkarte sowie die Eintrittsgebühr für den Galápagos-Nationalpark an.

Zwischen den bewohnten Inseln verkehren kleine Fährboote und lokale Flüge. Vor Ort bewegt man sich zu Fuß, per Wassertaxi und auf organisierten Bootstouren; die Zahl der Besucher ist zum Schutz der Natur reguliert.

Beste Reisezeit
Ganzjährig; Dezember bis Mai wärmer & ruhiger, Juni bis November mehr Tieraktivität

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Häufige Fragen zu Galápagos

Wann ist die beste Reisezeit für Galápagos?

Galápagos ist ganzjährig bereisbar. Von Dezember bis Mai ist das Wasser wärmer und ruhiger, ideal zum Schnorcheln; von Juni bis November ist es kühler und windiger, dafür ist die Tieraktivität besonders hoch.

Kreuzfahrt oder Island Hopping – was ist besser?

Eine Kreuzfahrt erreicht auch entlegene Inseln und maximiert die Tierbegegnungen, ist aber teurer. Beim landbasierten Island Hopping wohnt man in Orten wie Puerto Ayora und macht Tagestouren – flexibler und meist günstiger, dafür weniger abgelegene Ziele.

Wie kommt man auf die Galápagos-Inseln?

Nur per Inlandsflug ab Quito oder Guayaquil zu den Flughäfen Baltra oder San Cristóbal. Bei der Ankunft fallen eine Transitkarte und die Nationalpark-Eintrittsgebühr an; der Zugang ist zum Schutz der Natur streng geregelt.