Highlights & Sehenswürdigkeiten
Quitos Altstadt zählte zum ersten UNESCO-Welterbe der Welt: enge Gassen, prächtige Plätze und ein Reichtum an Barockkirchen. Die goldglänzende Jesuitenkirche La Compañía und der Aussichtshügel El Panecillo mit der geflügelten Marienstatue gehören zu den Höhepunkten, dazu die zentrale Plaza Grande mit Kathedrale und Präsidentenpalast.
Von der modernen Neustadt führt die Seilbahn TelefériQo an den Hang des Vulkans Pichincha auf über 4.000 Meter, mit weitem Blick über die Stadt und die umliegenden Berge. Museen wie das Casa del Alabado zeigen präkolumbische Kunst.
Äquator & Umgebung
Nördlich der Stadt markiert das Denkmal ‚Mitad del Mundo‘ die Äquatorlinie – ein Klassiker für ein Foto mit je einem Fuß auf jeder Erdhalbkugel. Im benachbarten Museum Intiñan werden Experimente rund um den Äquator gezeigt.
Quito ist zugleich das Tor zum ecuadorianischen Hochland: Von hier führt die berühmte ‚Vulkanstraße‘ zum Cotopaxi und zum farbenfrohen Kunsthandwerksmarkt von Otavalo. Auch die Flüge auf die Galápagos-Inseln starten in Quito.
Essen & Ausgehen
Quitos Küche ist bodenständig und herzhaft: Die cremige Kartoffelsuppe Locro de papa mit Avocado und Käse, die Kartoffelpuffer Llapingachos und knuspriges Hornado (Spanferkel) auf den Märkten gehören zu den Klassikern. In der Fastenzeit kommt die reichhaltige Suppe Fanesca auf den Tisch.
Für den Abend ist die kopfsteingepflasterte Gasse La Ronda in der Altstadt die klassische Adresse, mit kleinen Lokalen, Livemusik und dem heißen Zimtgetränk Canelazo. Junges, kreatives Ausgehen findet man im Viertel La Floresta sowie rund um die Plaza Foch in der Neustadt Mariscal.
Umgebung & Tagesausflüge
Das Umland von Quito ist erstaunlich vielfältig. In wenigen Stunden erreicht man den Nebelwald von Mindo mit Kolibris, Schmetterlingen und Seilrutschen oder die dampfenden Thermalquellen von Papallacta am Rand des Amazonas-Abhangs. Beide eignen sich gut für einen Tagesausflug.
Weiter südlich lockt der türkisfarbene Kratersee Quilotoa, und entlang der ‚Vulkanstraße' reihen sich Gipfel wie der Cotopaxi auf. Der farbenfrohe Kunsthandwerksmarkt von Otavalo im Norden ist samstags am größten. Von Quito starten außerdem die Flüge auf die Galápagos-Inseln.
Anreise & Höhe
Der internationale Flughafen Mariscal Sucre (UIO) ist das wichtigste Drehkreuz Ecuadors; von Deutschland reist man mit einem Umstieg an. Der Flughafen liegt rund 45 Minuten außerhalb der Stadt.
Quito liegt auf rund 2.850 Metern, weshalb man es die ersten ein bis zwei Tage ruhig angehen sollte. In der langgestreckten Stadt nutzt man Fahrdienst-Apps oder Taxis; die kompakte Altstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden – wegen der Höhe aber ohne Eile.
Häufige Fragen zu Quito
Was sollte man in Quito gesehen haben?
Die koloniale Altstadt mit ihren Barockkirchen (besonders La Compañía), der Aussichtshügel El Panecillo und die Seilbahn TelefériQo. Als Ausflug lohnt das Äquatordenkmal Mitad del Mundo nördlich der Stadt.
Merkt man in Quito die Höhe?
Quito liegt auf rund 2.850 Metern, was manche Reisende in den ersten Stunden spüren. Es empfiehlt sich, die ersten ein bis zwei Tage ruhig anzugehen und viel zu trinken, bevor man höhere Ausflüge unternimmt.
Wann ist die beste Reisezeit für Quito?
Dank der Höhenlage am Äquator ist es in Quito ganzjährig frühlingshaft kühl. Am angenehmsten sind die trockeneren Monate von Juni bis September, doch auch in der übrigen Zeit fällt Regen meist nur als kurzer Nachmittagsschauer.