Warum Tansania eine Reise wert ist
Tansania besitzt einige der berühmtesten Naturziele Afrikas: die endlosen Ebenen der Serengeti, den tierreichen Ngorongoro-Krater und mit dem Kilimandscharo den höchsten Berg des Kontinents. Es ist das klassische Land für die große Tierwanderung und für ambitionierte Bergwanderungen.
Vor der Küste liegt Sansibar, eine Inselwelt aus weißen Stränden, türkisem Wasser und der Weltkulturerbe-Altstadt Stone Town. Die Kombination aus Safari, Gipfelbesteigung und Inselparadies macht Tansania zu einem der vielseitigsten Reiseländer Ostafrikas.
Regionen und Highlights
Der Norden bildet den klassischen Safari-Kreis: Serengeti-Nationalpark, Ngorongoro-Krater, Tarangire mit seinen Baobabs und der Lake Manyara. Ausgangspunkt ist die Stadt Arusha am Fuß des Mount Meru.
Der Kilimandscharo lockt Bergsteiger aus aller Welt; die Besteigung dauert je nach Route fünf bis neun Tage. Im Süden liegen die weniger besuchten Parks Ruaha und Nyerere (Selous). Vor der Küste bei Daressalam erreicht man Sansibar, Pemba und Mafia.
Beste Reisezeit für Tansania
Für Safaris eignet sich die Trockenzeit von Juni bis Oktober besonders gut. Die große Gnuwanderung zieht das ganze Jahr durch die Serengeti – die dramatischen Mara-Flussüberquerungen fallen meist in die Monate Juli bis September, das Abkalben in die Zeit um Januar/Februar im Süden der Serengeti.
Sansibar ist ganzjährig warm; angenehm trocken ist es vor allem von Juni bis Oktober sowie im kurzen Trockenfenster um Januar/Februar. Die lange Regenzeit im April und Mai meiden die meisten Reisenden.
Sansibar, Kultur und Küche
Sansibar war jahrhundertelang Zentrum des Gewürz- und Handelsverkehrs im Indischen Ozean. In Stone Town verschmelzen arabische, indische, persische und afrikanische Einflüsse zu engen Gassen, geschnitzten Türen und lebhaften Märkten; eine Gewürztour zu Nelken-, Vanille- und Zimtplantagen gehört dazu.
Amtssprachen sind Swahili und Englisch. Die Küche reicht von Ugali (Maisbrei) und gegrilltem Fisch bis zu kokosbasierten Currys. An der Küste und auf Sansibar ist die Bevölkerung überwiegend muslimisch – abseits der Strände ist zurückhaltende Kleidung angebracht.
Anreise & Fortbewegung
Für Safaris im Norden fliegt man meist zum Kilimanjaro International Airport bei Arusha, für Sansibar zum Flughafen der Insel; beide sind ab Deutschland mit einem Zwischenstopp erreichbar. Deutsche benötigen ein Visum, das online (eVisa) oder bei Einreise erhältlich ist.
Safaris werden fast immer als geführte Touren im Geländewagen unternommen. Zwischen den Parks, Arusha und Sansibar sind kurze Inlandsflüge üblich. Auf Sansibar bewegt man sich per Taxi oder organisiertem Transfer fort.
Städte & Reiseziele in Tansania
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Häufige Fragen zu Tansania
Wann ist die beste Reisezeit für Tansania?
Für Safaris ist die Trockenzeit Juni bis Oktober ideal. Die Mara-Flussüberquerungen der Gnuwanderung fallen meist in Juli bis September, das Abkalben in der südlichen Serengeti in die Zeit um Januar/Februar. Sansibar ist ganzjährig warm.
Kann man Serengeti-Safari und Sansibar verbinden?
Ja, das ist eine sehr beliebte Kombination. Nach der Safari im Norden fliegt man per Inlandsflug in gut einer Stunde nach Sansibar und schließt die Reise mit Strandtagen und einem Besuch von Stone Town ab.
Brauchen Deutsche ein Visum für Tansania?
Ja, deutsche Reisende benötigen ein Visum. Es lässt sich vorab bequem online als eVisa beantragen oder – mit etwas Wartezeit – bei der Einreise erwerben. Der Reisepass muss noch mindestens sechs Monate gültig sein.