Warum Peru
Peru ist das Kernland des Inka-Reichs und eines der kulturell reichsten Ziele Südamerikas. Die berühmte Bergzitadelle Machu Picchu ist nur der bekannteste von unzähligen archäologischen Schätzen, dazu kommen koloniale Städte, hohe Andengipfel und der Amazonas-Regenwald im Osten.
Für viele beginnt die Reise in der Hauptstadt Lima an der Pazifikküste und führt dann ins Andenhochland nach Cusco, ins Heilige Tal und schließlich nach Machu Picchu. Wer mehr Zeit hat, ergänzt den Titicacasee, den Colca-Canyon oder den Dschungel rund um Iquitos.
Die schönsten Regionen und Städte
Lima überrascht mit einer eleganten Altstadt aus der Kolonialzeit, dem Küstenviertel Miraflores hoch über dem Pazifik und einer der besten Restaurantszenen der Welt. Cusco, die alte Inka-Hauptstadt auf 3.400 Metern, ist Ausgangspunkt für das Heilige Tal (Sacred Valley) mit den Ruinen von Pisac und Ollantaytambo.
Machu Picchu erreicht man von Cusco per Zug über den Ort Aguas Calientes. Im Süden liegen der tiefblaue Titicacasee mit seinen Schilfinseln und die weiße Kolonialstadt Arequipa am Fuß des Vulkans Misti; im Norden faszinieren die geheimnisvollen Nazca-Linien.
Beste Reisezeit für Peru
Für das Andenhochland und Machu Picchu ist die Trockenzeit von Mai bis September die beste Zeit: meist stabiles, sonniges Wetter und klare Sicht, dafür kühle Nächte. Von Januar bis März kann heftiger Regen die Inka-Trails erschweren.
An der Küste um Lima ist es im Südsommer (Dezember bis März) am sonnigsten und wärmsten, während dort im Winter oft eine hartnäckige Hochnebeldecke (‚garúa‘) liegt. Wegen der Höhe sollte man in Cusco ein bis zwei Tage zur Akklimatisierung einplanen.
Küche und Kultur
Peru gilt als kulinarische Hochburg Lateinamerikas. Das Nationalgericht Ceviche – roher Fisch, in Limette mariniert – stammt von der Küste, dazu kommen Andenprodukte wie Quinoa, hunderte Kartoffelsorten und der Maisdrink Chicha. Der Nationalcocktail Pisco Sour begleitet fast jedes Abendessen.
Kulturell ist Peru ein Nebeneinander aus indigener Quechua-Tradition, kolonialem Erbe und moderner Großstadt. Auf Märkten wie in Pisac trifft beides sichtbar aufeinander.
Anreise & Fortbewegung
Von Deutschland gibt es Flüge nach Lima meist mit einem Umstieg in Europa oder Nordamerika; die Gesamtreisezeit liegt bei rund 14 bis 16 Stunden. Für touristische Aufenthalte benötigen deutsche Reisende kein Visum.
Innerhalb Perus verbinden Inlandsflüge Lima mit Cusco und Arequipa. Die klassische Route Cusco–Heiliges Tal–Machu Picchu kombiniert Bus, Zug (PeruRail, Inca Rail) und – für Wanderer – den mehrtägigen Inka-Trail, für den man ein Permit im Voraus braucht.
Städte & Reiseziele in Peru
Lima
Cusco
Machu Picchu
Häufige Fragen zu Peru
Wann ist die beste Reisezeit für Machu Picchu und Cusco?
Die Trockenzeit von Mai bis September bietet die stabilsten Bedingungen mit viel Sonne und klarer Sicht. Von Januar bis März ist es sehr regnerisch; der klassische Inka-Trail ist dann im Februar sogar gesperrt.
Muss ich mich in Peru an die Höhe gewöhnen?
Ja. Cusco liegt auf rund 3.400 Metern, deshalb sollte man ein bis zwei ruhige Tage zur Akklimatisierung einplanen, viel trinken und Alkohol anfangs meiden. Coca-Tee ist ein verbreitetes lokales Mittel gegen leichte Höhenbeschwerden.
Wie kommt man von Cusco nach Machu Picchu?
Meist per Zug (PeruRail oder Inca Rail) durch das Heilige Tal bis zum Ort Aguas Calientes, von dort mit dem Shuttlebus hinauf zur Zitadelle. Alternativ führt der mehrtägige Inka-Trail zu Fuß hin – dafür ist ein im Voraus gebuchtes Permit nötig.