Peru

Cusco

Die alte Hauptstadt der Inka auf 3.400 Metern: Cusco vereint Inka-Mauern und koloniale Kirchen und ist das Tor zum Heiligen Tal und zu Machu Picchu.

Highlights & Sehenswürdigkeiten

Cusco war das Zentrum des Inka-Reichs, und das ist bis heute sichtbar: Auf den fugenlos gemauerten Inka-Fundamenten errichteten die Spanier ihre Kolonialbauten. Rund um die zentrale Plaza de Armas stehen die Kathedrale und die Jesuitenkirche La Compañía, im Viertel San Blas reihen sich Kunsthandwerksläden.

Der Sonnentempel Qorikancha zeigt eindrucksvoll die Präzision der Inka-Steinmetzkunst. Oberhalb der Stadt thront die Festung Sacsayhuamán mit ihren tonnenschweren Steinblöcken – ein kurzer Aufstieg mit weitem Blick über die Dächer Cuscos.

Heiliges Tal & Umgebung

Cusco ist der Ausgangspunkt für das Heilige Tal (Valle Sagrado) mit den Inka-Stätten von Pisac und Ollantaytambo, dem Marktort Chinchero und den Salzterrassen von Maras. Viele Reisende nutzen das etwas tiefer gelegene Tal auch zur Akklimatisierung.

Beliebte Tagesausflüge führen zum bunten Regenbogenberg (Vinicunca) oder zur Lagune Humantay. Von Cusco starten außerdem die Züge und Wanderwege nach Machu Picchu.

Küche, Märkte & Ausgehen

Auf dem zentralen Markt San Pedro probiert man günstige Menüs, frische Säfte und regionale Zutaten wie Mais und die vielen Kartoffelsorten der Anden. Die Andenküche reicht von Alpaka-Steaks über Trucha (Forelle) bis zum traditionellen Meerschweinchen (Cuy), das zu Festtagen serviert wird.

Rund um die Plaza de Armas und im Viertel San Blas liegen Restaurants, Cafés und Bars mit Blick über die Dächer. Als Getränk gehört neben Coca-Tee auch die Maisbier-Tradition der ‚Chicha' zur Region.

Feste & praktische Tipps

Cusco ist eine Stadt der Feste: Höhepunkt ist das Sonnenfest Inti Raymi Ende Juni, dazu kommen zahlreiche Prozessionen und Umzüge übers Jahr. Wer in dieser Zeit reist, sollte Unterkünfte früh buchen.

Für Machu Picchu, den Inka-Trail und beliebte Tagesausflüge sind Tickets und Permits im Voraus nötig. Bargeld in kleinen Scheinen ist auf Märkten und in kleinen Orten praktisch, und wegen der Höhe von 3.400 Metern plant man die ersten Tage ruhig ein.

Anreise & Höhe

Cusco hat einen eigenen Flughafen (CUZ) mit häufigen Inlandsflügen ab Lima (rund eineinhalb Stunden). Alternativ verbinden Fern- und Panoramabusse die Stadt mit Puno am Titicacasee und Arequipa.

Weil die Stadt auf rund 3.400 Metern liegt, sollte man die ersten ein bis zwei Tage ruhig angehen, viel trinken und schwere Mahlzeiten sowie Alkohol meiden. Coca-Tee ist ein verbreitetes lokales Mittel gegen leichte Höhenbeschwerden.

Beste Reisezeit
Mai bis September (Trockenzeit, klare Sicht)

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Häufige Fragen zu Cusco

Muss man sich in Cusco an die Höhe gewöhnen?

Ja. Cusco liegt auf rund 3.400 Metern. Es empfiehlt sich, die ersten ein bis zwei Tage ruhig anzugehen, viel zu trinken und Alkohol anfangs zu meiden. Manche Reisende akklimatisieren sich zunächst im tiefer gelegenen Heiligen Tal.

Wie kommt man von Cusco nach Machu Picchu?

Meist per Zug (PeruRail oder Inca Rail) durch das Heilige Tal bis Aguas Calientes und von dort mit dem Shuttlebus hinauf. Wanderer nehmen den mehrtägigen Inka-Trail, für den ein im Voraus gebuchtes Permit nötig ist.

Was sollte man in Cusco essen?

Typisch sind Andenklassiker wie Alpaka, Forelle und die vielen Kartoffelsorten; zu Festtagen wird Cuy (Meerschweinchen) serviert. Auf dem Markt San Pedro isst man günstig und probiert frische Säfte. Dazu gehören Coca-Tee und das Maisbier Chicha.