Warum Rumänien eine Reise wert ist
Rumänien ist eines der abwechslungsreichsten Länder Europas: die dicht bewaldeten Karpaten mit Europas größter Population an Braunbären, die von deutschen Siedlern geprägten Städte Siebenbürgens, endlose Feldlandschaften mit Pferdefuhrwerken und das artenreiche Donaudelta an der Schwarzmeerküste.
Dazu kommen sehr niedrige Preise, herzliche Gastfreundschaft und eine spannende Mischung aus lateinischer Sprache, orthodoxer Kultur und habsburgischem Erbe. Wer authentisches, ursprüngliches Reisen abseits der Massen sucht, wird hier reich belohnt.
Die schönsten Regionen und Städte
Siebenbürgen (Transsilvanien) ist das touristische Herz: Die von Sachsen gegründeten Städte Brașov (Kronstadt), Sibiu (Hermannstadt) und Sighișoara mit ihren Wehrkirchen und Ringplätzen wirken wie ein offenes Geschichtsbuch. Nahe Brașov thront das berühmte Schloss Bran, das als 'Dracula-Schloss' vermarktet wird.
Die Hauptstadt Bukarest überrascht mit Belle-Époque-Bauten, dem gigantischen Parlamentspalast und lebendigem Nachtleben. Im Norden begeistert die Bukowina mit ihren bemalten Klöstern, die Maramureș-Region mit Holzkirchen und dem 'fröhlichen Friedhof' von Săpânța. Spektakulär sind zudem die Bergstraßen Transfăgărășan und Transalpina.
Beste Reisezeit für Rumänien
Für Städte und Siebenbürgen sind Mai, Juni sowie September ideal: mildes Wetter, blühende oder goldene Landschaften und weniger Andrang. Die hohen Karpatenpässe wie der Transfăgărășan sind meist erst von Ende Juni bis Oktober schneefrei befahrbar.
Der Hochsommer eignet sich für Wanderungen und die Schwarzmeerküste, kann in Bukarest aber sehr heiß werden. Der Winter bringt Skigebiete wie Poiana Brașov und stimmungsvolle Weihnachtsmärkte in Sibiu und Brașov.
Küche und Kultur
Die rumänische Küche ist herzhaft: Mămăligă (Maisbrei) als Beilage, Sarmale (gefüllte Kohlrouladen), Mici (gegrillte Hackröllchen) und die saure Suppe Ciorbă. Dazu gibt es Schafskäse, Pflaumenschnaps (Țuică) und überraschend gute Weine aus den Regionen um Dealu Mare und die Moldau.
Kulturell prägen orthodoxe Klöster, sächsische Wehrkirchen und lebendige Volkstraditionen das Land. In den Dörfern der Maramureș leben alte Handwerks- und Trachtenbräuche fort, während Bukarest und Cluj-Napoca für eine junge, kreative Szene stehen.
Anreise & Fortbewegung
Bukarest ist ab Deutschland gut per Direktflug erreichbar, ebenso werden Cluj-Napoca, Sibiu und Timișoara angeflogen. Vom Flughafen Bukarest führt eine Bahnverbindung ins Zentrum.
Im Land ist ein Mietwagen die flexibelste Wahl, gerade für Siebenbürgen und die Bergstraßen; die Straßen sind teils kurvig und langsam. Für die Autobahnen und Nationalstraßen ist die elektronische Vignette Rovinieta nötig. Zwischen den Städten verkehren zudem Züge und günstige Fernbusse.
Städte & Reiseziele in Rumänien
Bukarest
Brașov
Sibiu
Häufige Fragen zu Rumänien
Wann ist die beste Reisezeit für Rumänien?
Mai, Juni und September sind ideal für Städte und Siebenbürgen: mildes Wetter und weniger Andrang. Die hohen Karpatenpässe wie der Transfăgărășan sind meist nur von Ende Juni bis Oktober schneefrei, der Winter bietet Ski und Weihnachtsmärkte.
Ist Schloss Bran wirklich Draculas Burg?
Nicht historisch. Schloss Bran wird als 'Dracula-Schloss' vermarktet, doch das reale Vorbild Vlad Țepeș residierte dort nicht. Sehenswert ist die malerische Burg dennoch, ebenso die nahe Altstadt von Brașov und die Karpaten.
Braucht man in Rumänien einen Mietwagen?
Für Städte wie Bukarest oder Sibiu nicht, dort reichen Bahn und Bus. Wer aber Siebenbürgen, die Klöster der Bukowina oder die Bergstraßen erkunden will, ist mit dem Mietwagen deutlich flexibler. Für Autobahnen gilt die Vignette Rovinieta.