Tansania

Sansibar

Gewürzinsel im Indischen Ozean: Sansibar verbindet die verwinkelte Welterbe-Altstadt Stone Town mit puderweißen Stränden, türkisen Lagunen und duftenden Gewürzplantagen – ideal als Strandteil nach der Safari.

Stone Town & Highlights

Stone Town, die historische Altstadt von Sansibar-Stadt, ist UNESCO-Welterbe und ein Labyrinth aus engen Gassen, verzierten Holztüren, Basaren und alten Handelshäusern. Hier verschmelzen arabische, indische, persische und afrikanische Einflüsse; Sehenswürdigkeiten sind das Haus der Wunder, der ehemalige Sklavenmarkt mit der anglikanischen Kathedrale und der lebhafte Darajani-Markt.

Am Abend füllt sich der Forodhani-Garten am Wasser mit Streetfood-Ständen, an denen gegrillter Fisch, Sansibar-Pizza und frische Fruchtsäfte angeboten werden. Ein Bummel bei Sonnenuntergang gehört zu den schönsten Erlebnissen der Insel.

Strände & Gewürze

Die schönsten Strände liegen im Norden (Nungwi und Kendwa) mit ganztägig gutem Badewasser sowie im Osten (Paje, Jambiani, Matemwe), wo der Gezeitenwechsel besonders ausgeprägt ist und Kitesurfer ideale Bedingungen finden. Vorgelagerte Riffe und die Sandbank Nakupenda laden zum Schnorcheln ein.

Ihren Beinamen "Gewürzinsel" verdankt Sansibar dem jahrhundertelangen Handel mit Nelken, Vanille, Zimt und Muskat. Eine Gewürztour (Spice Tour) durch die Plantagen im Inselinneren lässt Reisende die Pflanzen sehen, riechen und schmecken – ein sinnliches und lehrreiches Erlebnis.

Anreise & beste Reisezeit

Sansibar besitzt einen eigenen internationalen Flughafen (Abeid Amani Karume) und ist per kurzem Inlandsflug ab Daressalam, Arusha oder direkt von den Safari-Pisten erreichbar. Alternativ verkehren schnelle Fähren von Daressalam in rund zwei Stunden. Für Tansania benötigen Deutsche ein Visum (eVisa oder bei Einreise).

Am angenehmsten ist die Trockenzeit von Juni bis Oktober sowie das kurze Trockenfenster im Januar und Februar. Die lange Regenzeit im April und Mai meiden die meisten Reisenden. Sansibar ist überwiegend muslimisch geprägt – außerhalb der Strände und Resorts ist zurückhaltende Kleidung angebracht.

Ausflüge & Aktivitäten

Vor der Küste liegen einige der schönsten Ausflugsziele: Beim Schnorcheln und Tauchen am Mnemba-Atoll im Nordosten gibt es bunte Riffe und oft Delfine zu sehen, und die Tour „Safari Blue" in der Menai-Bucht verbindet Schnorcheln, eine Sandbank und ein Meeresfrüchte-Essen.

Landeinwärts lohnt der Jozani-Wald, Heimat der endemischen Roten Colobus-Affen. Vor Stone Town liegt Prison Island (Changuu) mit einer Kolonie riesiger Aldabra-Schildkröten – beide gut als Halbtagesausflug machbar.

Essen & praktische Tipps

Die Swahili-Küche vereint afrikanische, arabische und indische Einflüsse: Currys mit Kokosmilch, frisch gegrillter Fisch, Chapati und die als „Zanzibar Mix" bekannte Suppe Urojo. Am Abend probiert man sich durch die Stände des Forodhani-Nachtmarkts, tagsüber lohnt eine Tasse Gewürztee.

Bezahlt wird meist in US-Dollar oder tansanischen Schilling; Trinkgeld für Guides und Personal ist üblich. An den Ostküsten-Stränden ist der Tidenhub stark, sodass sich die Badezeiten nach Ebbe und Flut richten – ein Blick auf den Gezeitenplan lohnt bei der Wahl von Strand und Unterkunft.

Beste Reisezeit
Juni bis Oktober & Januar/Februar

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Häufige Fragen zu Sansibar

Wann ist die beste Reisezeit für Sansibar?

Am angenehmsten ist die Trockenzeit von Juni bis Oktober sowie das kurze Trockenfenster im Januar und Februar. Die lange Regenzeit im April und Mai bringt kräftige Schauer und wird von vielen gemieden. Das Meer ist ganzjährig warm.

Lässt sich Sansibar mit einer Safari verbinden?

Ja, das ist eine sehr beliebte Kombination. Nach einer Safari in der Serengeti oder im Ngorongoro-Krater fliegt man per Inlandsflug in gut einer Stunde nach Sansibar und schließt die Reise mit Strandtagen und Stone Town ab.

Wie viele Tage sollte man für Sansibar einplanen?

Für Stone Town und ein paar Strandtage sollte man mindestens vier bis fünf Tage einplanen. Wer Ausflüge wie eine Gewürztour, den Jozani-Wald oder Schnorcheln am Mnemba-Atoll ergänzt, bleibt gern eine Woche – oft als entspannter Abschluss nach einer Safari.