Warum Zypern immer eine Reise wert ist
Zypern liegt im äußersten Osten des Mittelmeers und punktet mit einer der längsten Badesaisons Europas: Von Mai bis in den November hinein ist das Wasser warm. Dazu kommen Ausgrabungsstätten von Weltrang, byzantinische Klöster und das kühle Troodos-Gebirge mit Bergdörfern und Weinbaugütern.
Die Insel gilt der Mythologie als Geburtsort der Aphrodite – ihr Fels bei Paphos ist bis heute ein Wahrzeichen. Wer Strandurlaub mit Kultur und ein wenig Bergluft verbinden will, findet auf Zypern beides auf kurzen Wegen.
Regionen, Städte und die geteilte Insel
Die Republik Zypern im Süden umfasst die Hauptstadt Nikosia, die Hafenstadt Larnaka mit ihrem Salzsee, das kulturreiche Paphos an der Westküste und das lebhafte Limassol. Im Landesinneren erhebt sich das Troodos-Gebirge mit dem Kykkos-Kloster und Skihängen im Winter.
Nikosia ist die letzte geteilte Hauptstadt Europas: Eine UN-Pufferzone, die Grüne Linie, trennt den griechisch-zyprischen Süden vom türkisch geprägten Norden mit dem berühmten Hafenstädtchen Kyrenia und den Ruinen von Salamis. Die Grenze lässt sich an mehreren Übergängen zu Fuß überqueren.
Beste Reisezeit für Zypern
Frühling (April bis Juni) und Herbst (September/Oktober) sind ideal: warm, sonnig und angenehm zum Sightseeing wie zum Baden. Im Frühjahr blüht die Insel, im Herbst ist das Meer nach dem Sommer am wärmsten.
Der Hochsommer wird sehr heiß und trocken, vor allem im Landesinneren rund um Nikosia. Der Winter bleibt an der Küste mild, während im Troodos-Gebirge sogar Schnee fällt – Baden und Skifahren am selben Tag sind theoretisch möglich.
Küche und Kultur
Die zyprische Küche ist mediterran-orientalisch: Herzstück ist die Meze, eine Abfolge kleiner Gerichte von Halloumi über Souvlaki bis Taramosalata. Dazu passen der Süßwein Commandaria – einer der ältesten Weine der Welt – und der klare Tresterbrand Zivania.
Kulturell prägen griechisch-orthodoxe Klöster, byzantinische Fresken und antike Stätten das Bild. Neun bemalte Scheunendachkirchen im Troodos zählen zum UNESCO-Welterbe, ebenso der Archäologiepark von Paphos mit seinen römischen Mosaiken.
Anreise & Fortbewegung
Zypern ist per Direktflug ab Deutschland in rund dreieinhalb bis vier Stunden erreichbar. Der Süden wird über die Flughäfen Larnaka und Paphos angeflogen, der Norden über Ercan (meist mit Zwischenstopp in der Türkei).
Ein öffentliches Bahnnetz gibt es nicht, Busse verbinden zwar die Städte, doch am flexibelsten ist man mit dem Mietwagen. Achtung: Auf Zypern herrscht Linksverkehr, ein Erbe der britischen Kolonialzeit.
Städte & Reiseziele in Zypern
Nikosia
Paphos
Larnaka
Häufige Fragen zu Zypern
Wann ist die beste Reisezeit für Zypern?
Frühling (April bis Juni) und Herbst (September/Oktober) sind am angenehmsten – warm, sonnig und gut zum Baden wie zum Sightseeing. Die Badesaison reicht dank warmem Meer bis in den November, der Hochsommer wird sehr heiß.
Kann man die Grenze zwischen Süd- und Nordzypern überqueren?
Ja. An mehreren Übergängen, unter anderem mitten in Nikosia an der Grünen Linie, lässt sich die Grenze mit gültigem Reisepass oder Personalausweis überqueren. Beim Autofahren ist zu beachten, dass im Norden eine separate Kfz-Versicherung nötig ist.
Welche Währung gilt auf Zypern?
In der Republik Zypern im Süden zahlt man mit Euro. Im türkisch geprägten Norden ist die Türkische Lira offizielles Zahlungsmittel, Euro werden dort aber vielerorts akzeptiert.