Zypern

Paphos

Die Hafenstadt an der Westküste vereint antike Weltklasse-Mosaike, die geheimnisvollen Königsgräber und den Aphrodite-Felsen – die gesamte Stätte gehört zum UNESCO-Welterbe.

Highlights & Sehenswürdigkeiten

Der Archäologiepark von Paphos rund um den alten Hafen zählt zum UNESCO-Welterbe. Sein Herzstück sind die außergewöhnlich gut erhaltenen römischen Bodenmosaike in den Villen von Dionysos, Theseus und Aion, die mythologische Szenen in leuchtenden Farben zeigen.

Etwas außerhalb liegen die Königsgräber (Tombs of the Kings), in Fels gehauene Grabanlagen mit dorischen Säulen aus hellenistischer Zeit – trotz des Namens ruhten hier hohe Beamte, keine Könige. Über dem Hafen wacht das kleine mittelalterliche Kastell.

Der Aphrodite-Felsen und die Küste

Rund 25 Kilometer südöstlich der Stadt ragt der Petra tou Romiou aus dem Meer, der Aphrodite-Felsen. Der Mythologie nach entstieg die Göttin der Liebe hier dem Schaum der Wellen – ein Fotomotiv, das vor allem im Abendlicht zauberhaft wirkt.

Nördlich von Paphos beginnt die wildere Akamas-Halbinsel mit der Blauen Lagune, Wanderwegen und einsamen Buchten. Die Region ist deutlich ruhiger als die Ostküste und eignet sich gut zum Baden und für Naturausflüge.

Strände & Natur

Nördlich der Stadt liegt die Coral Bay, eine geschützte Bucht mit hellem Sand und flach abfallendem Wasser – der beliebteste Badestrand der Region. Weiter draußen, am Rand der Akamas-Halbinsel, erstreckt sich der naturbelassene Lara Beach, ein wichtiges Nistgebiet für Meeresschildkröten, das entsprechend geschützt ist.

Wanderfreunde zieht es in die Avakas-Schlucht, deren Wände sich stellenweise nur wenige Meter gegenüberstehen. Auf der Akamas-Halbinsel führen Wege zu den Baths of Aphrodite und zur türkisblauen Blauen Lagune, die man auch per Boot ansteuern kann.

Umgebung & Tagesausflüge

Für Ausflüge ist Paphos ein guter Ausgangspunkt. Im nahen Hafenort Latchi isst man frischen Fisch, bevor es weiter auf die Akamas-Halbinsel geht. In den Ausläufern des Troodos-Gebirges liegen Weindörfer wie Omodos, wo Familienweingüter zur Verkostung des zyprischen Weins einladen.

Wer tiefer ins Landesinnere fährt, erreicht abgelegene Klöster und bemalte Bergkirchen. Kulturell ergänzt das kleine Fischerdorf Kato Paphos rund um den Hafen die höher gelegene Altstadt Ktima mit ihren Märkten und dem Alltag abseits der Touristenpfade.

Anreise & Fortbewegung

Paphos hat einen eigenen internationalen Flughafen, der direkt ab Deutschland angeflogen wird und nur rund 15 Autominuten vom Zentrum entfernt liegt. Vom Flughafen fahren Busse und Taxis in die Stadt.

Vor Ort verbinden Busse die Oberstadt (Ktima) mit dem Hafenviertel (Kato Paphos) und den Stränden. Für Ausflüge zum Aphrodite-Felsen und auf die Akamas-Halbinsel ist ein Mietwagen am praktischsten – zu beachten ist der Linksverkehr.

Beste Reisezeit
April bis Juni & September/Oktober

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Häufige Fragen zu Paphos

Was macht den Archäologiepark von Paphos besonders?

Vor allem die römischen Bodenmosaike in den Villen von Dionysos, Theseus und Aion, die zu den schönsten des Mittelmeerraums zählen. Zusammen mit den Königsgräbern und weiteren antiken Resten gehört die gesamte Stätte zum UNESCO-Welterbe.

Wie weit ist der Aphrodite-Felsen von Paphos entfernt?

Der Petra tou Romiou liegt rund 25 Kilometer südöstlich der Stadt, etwa eine halbe Autostunde entfernt. Am schönsten wirkt der Felsen im Abendlicht, ein Aussichtspunkt an der Küstenstraße bietet den besten Blick.

Welche Ausflüge lohnen sich von Paphos aus?

Rund um Paphos locken die Akamas-Halbinsel mit der Blauen Lagune und der Avakas-Schlucht, die Strände von Coral Bay und Lara Beach sowie die Weindörfer im Troodos-Gebirge, etwa Omodos. Für die entlegeneren Ziele auf der Halbinsel ist ein Mietwagen (Linksverkehr) oder eine geführte Jeep-Tour am praktischsten.