Highlights & Sehenswürdigkeiten
Mombasa liegt auf einer Insel, die über Brücken und eine Fähre mit dem Festland verbunden ist. Herzstück ist die Altstadt (Old Town) mit engen Gassen, geschnitzten Holztüren, Basaren und dem Duft von Gewürzen – ein lebendiges Erbe arabischer, indischer und portugiesischer Einflüsse.
Über dem alten Hafen thront das Fort Jesus, eine portugiesische Festung aus dem 16. Jahrhundert und heute UNESCO-Welterbe. Ein Bummel durch die Old Town und ein Besuch des Forts vermitteln die jahrhundertelange Handelsgeschichte der Suaheli-Küste.
Strände & Umgebung
Die eigentlichen Traumstrände liegen nördlich und südlich der Stadt: Nyali und Bamburi im Norden sind gut erschlossen und beliebt bei Familien. Südlich der Likoni-Fähre erreicht man den vielfach als einen der schönsten Strände Afrikas gerühmten Diani Beach mit feinem weißem Sand und Palmen.
Vor der Küste schützt ein Korallenriff die Lagunen, ideal zum Schnorcheln und Tauchen – etwa im Meerespark von Mombasa oder bei Wasini Island. Bootsausflüge, Dhow-Fahrten bei Sonnenuntergang und frischer Fisch mit Kokos-Currys runden den Küstenaufenthalt ab.
Anreise & beste Reisezeit
Mombasa besitzt mit dem Moi International Airport einen eigenen Flughafen, der per Inlandsflug ab Nairobi in gut einer Stunde erreichbar ist; einzelne Charter- und Linienflüge kommen auch international an. Alternativ verbindet der moderne SGR-Schnellzug Nairobi und Mombasa in rund sechs Stunden.
Die Küste ist ganzjährig warm und tropisch. Am angenehmsten ist es außerhalb der langen Regenzeit (April/Mai) – die Monate Juni bis Oktober und Dezember bis März bieten viel Sonne und ideale Badebedingungen. An der überwiegend muslimisch geprägten Küste ist abseits der Strände zurückhaltende Kleidung angebracht.
Essen & Suaheli-Kultur
Die Küche der Suaheli-Küste ist von Gewürzen, Kokos und Meeresfrüchten geprägt: Biryani und Pilau (würziger Reis), Fisch in Kokos-Curry, Samosas und frisch gebackenes Brot gehören zu den Klassikern. An den Abendmärkten probiert man Straßengerichte wie Mishkaki (Fleischspieße) und Mahamri, ein leicht süßes Gebäck.
Die Altstadt mit ihren Basaren spiegelt das jahrhundertealte Erbe arabischer, indischer und portugiesischer Händler wider. An der überwiegend muslimisch geprägten Küste ist abseits der Strände und Resorts zurückhaltende Kleidung angebracht, besonders in der Old Town.
Ausflüge & Nationalparks
Von Mombasa aus lässt sich Strand mit Safari verbinden: Der Tsavo-Nationalpark (Ost und West), einer der größten Kenias, ist als Tages- oder Übernachtungssafari erreichbar und bekannt für seine "roten" Elefanten. Näher liegen die Shimba Hills mit ihren Wäldern und Antilopen.
Im Norden lädt der Haller Park in Bamburi ein, ein aus einem Steinbruch renaturiertes Naturreservat mit Giraffen, Nilpferden und Schildkröten. Weiter südlich erreicht man über die Likoni-Fähre Diani Beach und von dort per Boot Wasini Island und den Kisite-Meerespark, wo man Delfine beobachten und schnorcheln kann.
Häufige Fragen zu Mombasa
Kann man in Mombasa Safari und Strand verbinden?
Ja, Mombasa ist das klassische Badeziel nach einer Safari im Landesinneren. Per Inlandsflug ist die Küste von Nairobi in gut einer Stunde erreichbar, sodass sich Pirschfahrten in der Masai Mara und Strandtage bequem kombinieren lassen.
Welcher Strand bei Mombasa ist am schönsten?
Besonders gerühmt wird der Diani Beach südlich der Stadt mit feinem weißem Sand und Palmen. Nördlich liegen die gut erschlossenen Strände Nyali und Bamburi, die vor allem bei Familien beliebt sind.
Kann man von Mombasa aus auf Safari?
Ja. Der weitläufige Tsavo-Nationalpark ist als Tages- oder Übernachtungssafari von der Küste aus erreichbar, näher liegen die Shimba Hills. So lassen sich Strandtage an Diani Beach und Pirschfahrten gut miteinander verbinden.