Kenia

Nairobi

Kenias quirlige Hauptstadt ist Ostafrikas Wirtschaftsdrehkreuz und die einzige Metropole der Welt mit einem echten Wildreservat vor der Skyline – dazu Giraffen zum Anfassen und Mandelas Erbe.

Highlights & Sehenswürdigkeiten

Der Nairobi-Nationalpark beginnt direkt am Stadtrand: Vor der Kulisse der Hochhäuser grasen Löwen, Nashörner, Giraffen und Zebras – ein einzigartiges Bild von Wildnis und Großstadt. Eine Pirschfahrt am frühen Morgen ist als Halbtagestour gut machbar.

Im Giraffe Centre in Karen kann man den bedrohten Rothschild-Giraffen von einer Plattform aus auf Augenhöhe begegnen und sie füttern. Ganz in der Nähe erzählt das Karen Blixen Museum, das ehemalige Wohnhaus der "Jenseits von Afrika"-Autorin, von der Kolonialzeit.

Natur, Kultur und Auffangstationen

Ein Höhepunkt für Tierfreunde ist das Sheldrick Elephant Orphanage, eine Auffangstation für verwaiste Elefantenbabys, die zu einer festen Besuchszeit am Vormittag gefüttert und im Schlamm gebadet werden – die Erlöse fließen in den Elefantenschutz.

Im Zentrum lohnen das Nationalmuseum mit Fossilien und Kulturgeschichte sowie der lebhafte Maasai Market, auf dem Kunsthandwerk und Schmuck angeboten werden. Nairobi ist zudem ein guter Ort, um in die kenianische Küche einzutauchen, etwa Nyama Choma (gegrilltes Fleisch).

Anreise & Fortbewegung

Der Jomo Kenyatta International Airport ist das wichtigste Drehkreuz Ostafrikas und für die meisten der Ausgangspunkt für Safaris in die Masai Mara oder den Amboseli. Für die Einreise benötigen Deutsche eine vorab online zu beantragende Reisegenehmigung (eTA).

In der Stadt bewegt man sich am besten per Taxi oder Fahrdienst-App; der Verkehr ist oft dicht und die Distanzen sind groß. Für Ausflüge und Safaris bucht man in der Regel geführte Touren mit Fahrer. Auf Sicherheit sollte man wie in jeder Großstadt achten.

Essen & Ausgehen

Nairobi ist ein guter Ort, um die kenianische Küche zu entdecken: Nyama Choma (gegrilltes Fleisch) mit Ugali und Sukuma Wiki gehört ebenso dazu wie Chapati und Samosas. Bekannt ist das Restaurant Carnivore, das verschiedene Grillfleischsorten am Tisch serviert.

Die Viertel Westlands und Kilimani sind das Zentrum der Ausgeh- und Restaurantszene mit internationaler Küche, Cafés und Bars. Kenia ist zudem ein Kaffeeland – frisch aufgebrühter Kaffee aus dem Hochland gehört in vielen Cafés zum guten Ton.

Praktische Tipps & Sicherheit

Für die Einreise benötigen deutsche Reisende eine vorab online zu beantragende Reisegenehmigung (eTA). In der Stadt bewegt man sich am besten mit Fahrdienst-Apps wie Uber oder Bolt; der Verkehr ist oft dicht und die Distanzen groß. Als Unterkunftsgegend gelten Westlands und Karen als angenehm und gut angebunden.

Wie in jeder Großstadt sollte man auf Sicherheit achten: Wertsachen nicht offen zeigen und nach Einbruch der Dunkelheit eher den Fahrdienst als den Fußweg wählen. Nairobi liegt auf rund 1.700 Metern Höhe, weshalb die Abende angenehm kühl sein können.

Beste Reisezeit
Juni bis Oktober & Januar/Februar

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Häufige Fragen zu Nairobi

Lohnt sich ein Aufenthalt in Nairobi?

Ja, ein bis zwei Tage lohnen sich. Der stadtnahe Nationalpark, das Giraffe Centre und die Elefanten-Auffangstation Sheldrick sind einzigartige Erlebnisse, bevor es weiter zur Safari in die Masai Mara oder den Amboseli geht.

Kann man in Nairobi Wildtiere sehen?

Ja, der Nairobi-Nationalpark grenzt direkt an die Stadt und beheimatet Löwen, Nashörner, Giraffen und Zebras. Eine Pirschfahrt am frühen Morgen lässt sich sogar als Halbtagestour vor der Skyline unternehmen.

Wie bewegt man sich in Nairobi am besten fort?

Am bequemsten und sichersten sind Fahrdienst-Apps wie Uber und Bolt, da der Verkehr dicht und die Wege lang sind. Für Ausflüge und Safaris in die Masai Mara oder den Amboseli bucht man in der Regel geführte Touren mit Fahrer.