Marokko

Casablanca

Marokkos moderne Wirtschaftsmetropole am Atlantik überrascht mit der gewaltigen Hassan-II.-Moschee direkt am Meer, Art-déco-Architektur und einer weltoffenen, urbanen Atmosphäre.

Highlights & Sehenswürdigkeiten

Wahrzeichen der Stadt ist die Hassan-II.-Moschee, eine der größten Moscheen der Welt, teils über dem Wasser errichtet und mit einem 210 Meter hohen Minarett. Sie gehört zu den wenigen Moscheen Marokkos, die auch Nicht-Muslime im Rahmen von Führungen besichtigen können.

Im Zentrum prägt die Architektur aus der französischen Kolonialzeit das Bild: rund um den Place Mohammed V reihen sich Art-déco- und Mauresque-Bauten. Die Altstadt (alte Medina) ist kleiner als in Fès oder Marrakesch, aber ein authentischer Kontrast zur modernen Innenstadt.

Viertel & Umgebung

Entlang der Küste zieht sich die Corniche im Viertel Ain Diab mit Strandclubs, Cafés und Restaurants – der Ort für einen Sonnenuntergang am Atlantik. Der moderne Hafen- und Freizeitkomplex sowie Einkaufszentren zeigen das wohlhabende, urbane Gesicht der Stadt.

Als Ausflug bietet sich die nahe Hauptstadt Rabat an, gut mit dem Zug erreichbar, mit dem Hassan-Turm, der Kasbah des Oudayas und einer entspannteren Atmosphäre.

Anreise & Fortbewegung

Der Flughafen Casablanca-Mohammed V (CMN) ist der größte des Landes und wird ab Deutschland direkt angeflogen. Vom Flughafen fährt ein Zug direkt in die Innenstadt zum Bahnhof Casa-Voyageurs.

In der Stadt bewegt man sich mit der modernen Straßenbahn (Tramway), Taxis und Bussen. Der Schnellzug Al Boraq verbindet Casablanca in gut einer Stunde mit Rabat und Tanger.

Essen & Ausgehen

Am Fischereihafen (Port de Pêche) reihen sich einfache Lokale, in denen fangfrischer Fisch und Meeresfrüchte direkt gegrillt werden – eine der authentischsten Adressen der Stadt. Dazu kommen marokkanische Klassiker wie Tajine und die herzhaft-süße Pastilla.

Legendär ist das Rick's Café, das dem Filmklassiker nachempfunden ist. Im Art-déco-Zentrum sitzt man in traditionsreichen Kaffeehäusern, und an der Corniche in Ain Diab reihen sich abends Strandclubs, Restaurants und Bars mit Blick auf den Atlantik.

Praktische Tipps

Die Hassan-II.-Moschee lässt sich nur im Rahmen geführter Touren zu festen Zeiten besichtigen; angemessene Kleidung, die Schultern und Knie bedeckt, ist Pflicht. Für kurze Wege nutzt man die roten Petits Taxis (auf das Taxameter bestehen) oder die moderne Straßenbahn.

Casablanca eignet sich gut als Auftakt oder Abschluss einer Marokko-Rundreise. Ein lohnender Halbtagesausflug führt per Schnellzug Al Boraq in gut einer Stunde in die Hauptstadt Rabat mit ihrer entspannteren Atmosphäre.

Beste Reisezeit
April bis Juni & September/Oktober

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Häufige Fragen zu Casablanca

Lohnt sich ein Besuch der Hassan-II.-Moschee?

Ja, sie ist das Wahrzeichen der Stadt und eine der wenigen Moscheen Marokkos, die auch Nicht-Muslime besichtigen können – allerdings nur im Rahmen geführter Touren zu festen Zeiten.

Wie viel Zeit sollte man für Casablanca einplanen?

Ein bis zwei Tage reichen, um die Hassan-II.-Moschee, das Art-déco-Zentrum und die Corniche zu sehen. Casablanca eignet sich gut als Auftakt oder Abschluss einer Rundreise, oft in Kombination mit Rabat.

Wann ist die beste Reisezeit für Casablanca?

Am angenehmsten sind Frühling (April bis Juni) und Herbst (September/Oktober). Dank der Lage direkt am Atlantik bleibt das Klima ganzjährig vergleichsweise mild; im Sommer ist es weniger heiß als im Landesinneren, dafür oft feucht.