Spanien

Granada

Am Fuß der Sierra Nevada thront mit der Alhambra einer der schönsten Paläste der Welt über Granada. Dazu kommen das maurische Viertel Albaicín, die Flamenco-Höhlen des Sacromonte und die andalusische Tradition kostenloser Tapas.

Highlights & Sehenswürdigkeiten

Die Alhambra ist das Ziel schlechthin: eine weitläufige Palast- und Festungsstadt der letzten maurischen Herrscher mit filigranen Stuckwänden, Spiegelbecken und den berühmten Nasridenpalästen. Der Zugang zu den Palästen ist zeitlich getaktet – Tickets sollte man unbedingt Wochen im Voraus buchen. Angeschlossen sind die Sommergärten des Generalife mit ihren Wasserspielen.

Unterhalb der Alhambra liegt die Kathedrale mit der Capilla Real, der letzten Ruhestätte der Katholischen Könige Isabella und Ferdinand. Vom Aussichtspunkt Mirador de San Nicolás im Albaicín eröffnet sich der klassische Postkartenblick auf die Alhambra vor der schneebedeckten Sierra Nevada.

Albaicín, Sacromonte und Tapas

Der Albaicín, das alte maurische Viertel gegenüber der Alhambra, ist ein UNESCO-geschütztes Gewirr aus steilen Kopfsteingassen, weißen Häusern und begrünten Innenhöfen (Carmenes). Weiter oben liegt der Sacromonte mit seinen in den Fels gegrabenen Höhlenwohnungen, in denen abends der ursprüngliche Flamenco-Stil Zambra aufgeführt wird.

Eine Besonderheit Granadas: Zu jedem bestellten Getränk gibt es in den meisten Bars eine kostenlose Tapa dazu. So lässt sich der Abend ganz nebenbei zu einem kleinen Gastro-Rundgang machen.

Anreise & Fortbewegung

Granada hat einen kleinen Flughafen, viele Reisende kommen jedoch über Málaga (rund 1,5 Autostunden entfernt) oder per AVE-Hochgeschwindigkeitszug aus Madrid an. Vom Bahnhof erreicht man das Zentrum mit Bus oder Taxi in wenigen Minuten.

Die Altstadt und der Albaicín sind steil und verwinkelt – festes Schuhwerk lohnt sich, und kleine Minibusse (Linien C) helfen beim Aufstieg. Zur Alhambra fährt man am besten mit dem Bus oder geht zu Fuß hinauf; im Winter ist das Skigebiet der Sierra Nevada in gut einer Stunde erreichbar.

Beste Reisezeit
April bis Juni & September/Oktober

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Häufige Fragen zu Granada

Muss man Tickets für die Alhambra vorab buchen?

Ja, unbedingt. Die Nasridenpaläste haben zeitlich begrenzte Einlasskontingente und sind oft Wochen im Voraus ausgebucht. Ohne vorab reserviertes Ticket riskiert man, gar nicht hineinzukommen.

Wie viele Tage sollte man für Granada einplanen?

Zwei bis drei Tage sind ideal: ein halber bis ganzer Tag für die Alhambra, dazu Zeit für den Albaicín, den Sacromonte und die Tapas-Kultur.

Wann ist die beste Reisezeit für Granada?

Frühling und Frühherbst sind am angenehmsten. Der Sommer ist heiß, die Winter dank der Höhenlage kühl – dann lässt sich ein Alhambra-Besuch aber gut mit einem Skitag in der Sierra Nevada verbinden.