Spanien

Valencia

Valencia verbindet eine lebendige Altstadt mit der futuristischen Ciudad de las Artes, breiten Stadtstränden und der Heimat der Paella – dazu ein grüner Park im alten Flussbett, der quer durch die Stadt führt.

Highlights & Sehenswürdigkeiten

Die Ciudad de las Artes y las Ciencias von Santiago Calatrava ist Valencias moderne Ikone: weiße, geschwungene Bauten mit Ozeanarium (Oceanogràfic), Wissenschaftsmuseum und Opernhaus, gespiegelt in blauen Wasserbecken. Ein Kontrast zur historischen Altstadt mit Kathedrale, deren Turm Miguelete einen Rundblick bietet und die den Heiligen Gral beherbergen soll.

Die spätgotische Seidenbörse La Lonja de la Seda gehört zum UNESCO-Welterbe, der Mercado Central ist eine der größten Frischmarkthallen Europas. Wo einst der Fluss Turia floss, zieht sich heute ein neun Kilometer langer Grüngürtel mit Wegen, Sportplätzen und dem Palau de la Música durch die Stadt.

Viertel, Strand und Paella

Das Altstadtviertel El Carmen mit engen Gassen, Stadttoren und Streetart ist das lebendige Zentrum für Bars und Nachtleben. Nach Osten hin führen breite Boulevards zum Stadtstrand Malvarrosa mit langer Promenade und Fischrestaurants.

Valencia gilt als Wiege der Paella: Die klassische Paella Valenciana wird traditionell mit Huhn, Kaninchen und Bohnen zubereitet – nicht mit Meeresfrüchten. Südlich der Stadt liegt der Naturpark Albufera mit seinen Reisfeldern, wo das Gericht seinen Ursprung hat.

Essen & Trinken

In Valencia dreht sich kulinarisch vieles um den Reis – allen voran die echte Paella Valenciana, die traditionell mittags über Holzfeuer und mit Huhn, Kaninchen und Bohnen zubereitet wird, nicht mit Meeresfrüchten. Rund um den Naturpark Albufera, etwa im Dorf El Palmar, isst man sie dort, wo das Gericht seinen Ursprung hat.

Typisch valencianisch ist außerdem die Horchata, ein kühles Getränk aus Erdmandeln, das man mit länglichen Fartons genießt – eine Institution ist die Horchatería in Alboraya. Wer abends ausgeht, zieht ins hippe Viertel Ruzafa mit seinen Bars, oder bestellt sich ein Agua de Valencia, den Cava-Orangen-Cocktail der Stadt.

Umgebung & Tagesausflüge

Direkt vor der Stadt liegt der Naturpark Albufera mit seiner Süßwasserlagune und weiten Reisfeldern – bei einer Bootstour zum Sonnenuntergang spiegelt sich der Himmel im Wasser. Ideal lässt sich das mit einem Paella-Essen in El Palmar verbinden.

Weiter weg lohnen Sagunt mit seinem römischen Theater und der Bergfestung sowie die mittelalterliche Stadt Xàtiva. An der Küste thront die Burg von Peñíscola auf einer Felszunge im Meer, im Hinterland laden die Weinregion Requena-Utiel und ausgedehnte Strände wie El Saler zum Verweilen ein.

Anreise & Fortbewegung

Der Flughafen Valencia liegt rund 8 Kilometer westlich und ist per Metro direkt mit dem Zentrum verbunden. Der AVE-Hochgeschwindigkeitszug erreicht Madrid in unter zwei Stunden, entlang der Küste bestehen Verbindungen Richtung Barcelona.

Valencia gilt als eine der fahrradfreundlichsten Städte Spaniens – der Turia-Park und flaches Gelände laden zum Radeln ein. Ansonsten bringen Metro, Straßenbahn und Busse zuverlässig ans Ziel, die Altstadt erkundet man am besten zu Fuß.

Beste Reisezeit
April bis Juni & September/Oktober

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Häufige Fragen zu Valencia

Wie viele Tage sollte man für Valencia einplanen?

Zwei bis drei Tage reichen für Altstadt, Ciudad de las Artes und einen Strandtag. Wer den Naturpark Albufera und eine Paella vor Ort erleben möchte, plant besser einen weiteren halben Tag ein.

Wann ist die beste Reisezeit für Valencia?

Frühling und Frühherbst sind ideal. Wer das berühmte Fallas-Fest erleben möchte, reist Mitte März – dann ist die Stadt allerdings voll und die Preise steigen.

Wo isst man in Valencia die beste Paella?

Am authentischsten schmeckt die Paella im Naturpark Albufera, etwa im Dorf El Palmar, wo sie über Holzfeuer zubereitet wird. Traditionell ist sie ein Mittagessen und enthält Huhn, Kaninchen und Bohnen – die Variante mit Meeresfrüchten ist eigentlich eine andere, wenn auch verbreitete Zubereitung.