Warum Tunesien lohnt
Tunesien liegt nur rund zweieinhalb bis drei Flugstunden entfernt und bietet trotzdem echtes Nordafrika-Flair. Das Land vereint antike Weltgeschichte – Karthago war einst Roms größter Rivale – mit orientalischen Medinas, mediterranen Stränden und dem Rand der Sahara.
Für Badeurlauber sind die Küste des Cap Bon, Hammamet und die Insel Djerba die Klassiker. Kulturreisende finden in Tunis, im Wüstenort Douz und in den Bergoasen des Südens genug Stoff für eine abwechslungsreiche Rundreise.
Städte und Regionen
Die Hauptstadt Tunis überrascht mit einer lebendigen Medina (UNESCO-Welterbe), dem Bardo-Nationalmuseum mit seinen römischen Mosaiken und dem malerischen Künstlerdorf Sidi Bou Saïd mit seinen weiß-blauen Häusern über dem Meer. Direkt daneben liegen die Ausgrabungen von Karthago.
Im Osten reihen sich Badeorte wie Hammamet, Sousse und Monastir; die Insel Djerba im Süden steht für lange Strände und mildes Klima. Wer weiter ins Landesinnere fährt, erreicht Kairouan mit seiner bedeutenden Großen Moschee sowie die Salzseen und Dünen rund um Douz am Rand der Sahara.
Beste Reisezeit für Tunesien
Für Städtereisen und Rundreisen sind Frühling (April bis Juni) und Herbst (September/Oktober) ideal, wenn das Klima mild bleibt und die Ruinen nicht in der Mittagshitze liegen. Der Hochsommer ist heiß, aber trocken.
Die Badesaison am Mittelmeer reicht von etwa Mai bis Oktober; im Hochsommer sind die Strände von Hammamet und Djerba am belebtesten. Wüstentouren in den Süden unternimmt man am besten im kühleren Frühjahr oder Herbst.
Küche und Kultur
Die tunesische Küche ist würzig: Harissa (scharfe Chilipaste), Couscous, Brik (frittierte Teigtasche mit Ei) und frischer Fisch an der Küste prägen die Speisekarten. Dazu gehören Minztee mit Pinienkernen und süße Datteln aus dem Süden.
Tunesien ist arabisch geprägt, Französisch ist weit verbreitet und gilt als praktische Verkehrssprache. Das Land gilt als vergleichsweise liberal; in den Medinas und auf den Souks gehört freundliches Handeln beim Einkauf dazu.
Anreise & Fortbewegung
Direktflüge und Charterverbindungen ab Deutschland erreichen Tunis, Djerba, Enfidha (für Hammamet/Sousse) und Monastir in rund zweieinhalb bis drei Stunden. Für Pauschalreisen ist meist kein Visum nötig; der Reisepass genügt.
Vor Ort verbinden Züge und Louage-Sammeltaxis die Städte an der Küste, für Ausflüge in den Süden und die Wüste sind organisierte Touren oder ein Mietwagen praktisch. Von den Resorts aus werden Tagesausflüge nach Tunis, Karthago und Kairouan angeboten.
Städte & Reiseziele in Tunesien
Tunis
Djerba
Hammamet
Häufige Fragen zu Tunesien
Wann ist die beste Reisezeit für Tunesien?
Für Kultur und Rundreisen eignen sich Frühling (April bis Juni) und Herbst (September/Oktober) am besten. Die Badesaison am Mittelmeer reicht von etwa Mai bis Oktober, am wärmsten und belebtesten ist der Hochsommer.
Braucht man für Tunesien ein Visum?
Für touristische Aufenthalte benötigen deutsche Staatsbürger in der Regel kein Visum; der gültige Reisepass genügt. Bei Pauschalreisen kann teilweise auch der Personalausweis in Verbindung mit einem Hotelgutschein ausreichen – die aktuellen Bestimmungen sollte man vor Abflug prüfen.
Kann man Strandurlaub und Kultur verbinden?
Ja. Von Badeorten wie Hammamet, Sousse oder Djerba lassen sich Tagesausflüge nach Tunis, Karthago, Kairouan und in die Wüste unternehmen, sodass sich Strand und Sightseeing gut kombinieren lassen.