Highlights & Sehenswürdigkeiten
Hammamet ist vor allem für seine breiten, feinsandigen Strände bekannt, die von Palmen und Zitrushainen gesäumt werden. Das historische Zentrum bildet die kleine, von einer Mauer umgebene Medina mit der Kasbah (Festung) direkt an der Küste, von deren Mauern man einen weiten Blick über das Meer hat.
Sehenswert ist auch die Villa Sebastian im Park Dar Sebastian, heute ein Kulturzentrum mit mediterranem Garten. Der moderne Ferienort Yasmine Hammamet südlich der Altstadt bietet eine Marina, eine nachgebaute Medina und viele Resorts.
Umgebung & Ausflüge
Von Hammamet aus lassen sich zahlreiche Ziele als Tagesausflug erreichen: die Hauptstadt Tunis mit Karthago und Sidi Bou Saïd, die heilige Stadt Kairouan mit ihrer bedeutenden Großen Moschee sowie die Küstenstädte Nabeul (bekannt für Töpferei) und Sousse.
Die Halbinsel Cap Bon selbst lohnt eine Rundfahrt mit ihren Weinbergen, Orangenhainen und kleinen Küstenorten wie Kelibia mit seiner Festung.
Anreise & Fortbewegung
Am nächsten liegt der Flughafen Enfidha-Hammamet (NBE), der ab Deutschland vor allem per Charter angeflogen wird; auch über Tunis-Karthago ist die Anreise möglich. Vom Flughafen ins Hotel dauert der Transfer nur etwa 30 bis 45 Minuten.
Vor Ort verbinden Taxis und die Nahverkehrsbahn die Orte an der Küste. Für Ausflüge nach Tunis, Kairouan oder aufs Cap Bon bieten Hotels und lokale Anbieter organisierte Touren an.
Baden, Wellness & Aktivitäten
Der Name Hammamet bedeutet „Bäder“ – und tatsächlich ist der Ort ein Zentrum der Thalassotherapie, bei der Meerwasser, Algen und Meeresschlamm für Wellness-Anwendungen genutzt werden. Viele Hotels der Küste haben eigene Thalasso-Zentren, was Hammamet auch außerhalb der Hochsaison zu einem beliebten Ziel macht.
Die breiten, flach abfallenden Strände eignen sich gut für Familien und für Wassersport. Rund um Yasmine Hammamet gibt es zudem Golfplätze und eine belebte Marina, an der man abends flaniert und in Cafés und Restaurants einkehrt.
Essen & Ausgehen
Auf den Tisch kommt tunesische Küche: die knusprige Brik mit Ei, Couscous, gegrillter Fisch und Meeresfrüchte, dazu Harissa und die gegrillte Salade méchouia. Zum Abschluss gibt es süße Mandelgebäcke wie Makroudh und den obligatorischen Minztee mit Pinienkernen.
Zum Bummeln lädt die kleine Medina mit ihren Gewürz- und Kunsthandwerksläden ein, während die Marina von Yasmine Hammamet das moderne Ausgehviertel bildet. Wer authentisch essen möchte, sucht die Lokale abseits der großen Hotelanlagen.
Häufige Fragen zu Hammamet
Wann ist die beste Reisezeit für Hammamet?
Für den Badeurlaub eignet sich vor allem der Zeitraum Mai bis September mit warmem Wasser und viel Sonne. Frühling und Frühherbst sind zusätzlich angenehm für Ausflüge, weil es dann nicht zu heiß ist.
Welche Ausflüge lohnen sich von Hammamet aus?
Beliebt sind Tagesausflüge nach Tunis mit Karthago und Sidi Bou Saïd, in die heilige Stadt Kairouan sowie in das Töpferstädtchen Nabeul. Auch eine Rundfahrt über die Halbinsel Cap Bon lohnt sich.
Was ist der Unterschied zwischen Hammamet und Yasmine Hammamet?
Hammamet ist der gewachsene Ort mit der historischen Medina und der Kasbah am Meer. Yasmine Hammamet südlich davon ist eine moderne, eigens angelegte Ferienzone mit Marina, nachgebauter Medina und zahlreichen Hotels – lebhaft, aber weniger ursprünglich.