Highlights & Sehenswürdigkeiten
Die Strände an der Ostküste rund um Zone Touristique und Sidi Mahrès sind das Herzstück des Urlaubs: feiner Sand, flach abfallendes Wasser und Resorts direkt am Meer. Der Hauptort Houmt Souk lädt mit seinen Gassen, weiß getünchten Häusern und einem lebhaften Markt zum Bummeln ein.
Kulturell ist Djerba außergewöhnlich vielfältig: Die El-Ghriba-Synagoge gilt als eine der ältesten Nordafrikas und ist Ziel einer jährlichen Wallfahrt. Über die ganze Insel verstreut liegen kleine, festungsartige Moscheen sowie traditionelle Menzel-Gehöfte.
Umgebung & Ausflüge
Djerba ist über einen antiken Römerdamm mit dem Festland verbunden, sodass sich Ausflüge in die Küstenstadt Zarzis oder auf den Markt von Midoun leicht organisieren lassen. Beliebt sind zudem Jeeptouren ins Landesinnere zu den Berberdörfern und Höhlenwohnungen bei Matmata.
Von der Insel aus starten auch mehrtägige Wüstentouren Richtung Sahara, etwa nach Douz und zu den Salzseen des Chott el-Djerid – ein starker Kontrast zum Strandurlaub.
Anreise & Fortbewegung
Der Flughafen Djerba-Zarzis (DJE) wird ab Deutschland direkt und per Charter in rund drei Stunden angeflogen und liegt nahe an den Hotelzonen. Die meisten Gäste nutzen den Hotel-Transfer.
Auf der Insel kommt man mit Taxi, Mietwagen oder gemieteten Rollern und Fahrrädern gut voran, da Djerba flach ist. Ausflüge aufs Festland und in die Wüste werden von den Hotels und lokalen Anbietern organisiert.
Kultur & jüdisches Erbe
Djerba wurde 2023 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen – als Zeugnis einer besonderen Siedlungsweise aus verstreuten Gehöften, Moscheen und Synagogen. Neben der berühmten El-Ghriba-Synagoge prägt ein friedliches Nebeneinander von arabischer, jüdischer und berberischer Kultur die Insel.
Ein besonderes Erlebnis ist Djerbahood im Dorf Erriadh: Künstler aus aller Welt haben die weißen Häuserwände in ein großes Freiluft-Museum aus Wandmalereien verwandelt. Im Töpferdorf Guellala im Süden der Insel lässt sich die jahrhundertealte Keramiktradition erleben.
Küche, Strand & Aktivitäten
Die Küche Djerbas ist mediterran-tunesisch: frisch gegrillter Fisch, gefüllte Brik-Teigtaschen, Couscous und die allgegenwärtige Chili-Paste Harissa, dazu süße Datteln und Minztee. In Houmt Souk sitzt man abends gut in den Fischrestaurants rund um die alten Plätze.
Am Meer locken neben dem Baden Wassersport, Kamelritte am Strand und Bootsausflüge zur vorgelagerten Flamingo-Insel (Ras R'mel). Familien steuern gern den Freizeitpark Djerba Explore mit seiner Krokodilfarm an – die flache Insel lässt sich zudem gut mit dem Fahrrad erkunden.
Häufige Fragen zu Djerba
Wann ist die beste Reisezeit für Djerba?
Dank des milden Südklimas ist die Badesaison lang und reicht etwa von Mai bis Oktober. Der Hochsommer ist warm und trocken, Frühjahr und Frühherbst sind besonders angenehm.
Kann man von Djerba aus die Wüste besuchen?
Ja. Über den Römerdamm ist die Insel mit dem Festland verbunden, von dem aus mehrtägige Wüstentouren nach Douz und zum Salzsee Chott el-Djerid sowie zu den Höhlenwohnungen von Matmata starten.
Was kann man auf Djerba neben dem Strand unternehmen?
Sehenswert sind der Markt von Houmt Souk, die El-Ghriba-Synagoge, das Street-Art-Dorf Djerbahood in Erriadh und das Töpferdorf Guellala. Dazu kommen Bootstouren zur Flamingo-Insel sowie Ausflüge aufs Festland zu den Höhlenwohnungen von Matmata und in die Wüste.