Portugal

Algarve

Portugals Süden lockt mit goldenen Steilküsten, versteckten Buchten und Grotten wie an der Ponta da Piedade. Zwischen Faro, Lagos und Sagres reihen sich einige der schönsten Strände Europas – bei langer Sonnensaison.

Highlights & Küste

Das Wahrzeichen der Algarve sind die goldgelben Sandsteinfelsen bei Lagos: An der Ponta da Piedade führen Treppen und Bootstouren zu bizarren Felsnadeln, Bögen und Grotten. Die berühmte Höhle von Benagil mit ihrem Loch im Deckengewölbe erreicht man per Boot, Kajak oder SUP.

Zu den schönsten Stränden zählen die Praia da Marinha mit ihren Felsformationen und die weite Bucht der Praia da Rocha. Am äußersten Südwestzipfel markiert das Cabo de São Vicente bei Sagres das „Ende der Welt“ – hier stürzen die Klippen steil in den Atlantik.

Orte & Umgebung

Die Regionshauptstadt Faro mit ihrer ummauerten Altstadt (Cidade Velha) und dem vorgelagerten Lagunen-Naturpark Ria Formosa ist das Tor zur Algarve. Lagos begeistert mit historischem Zentrum und der nahen Steilküste, Tavira im Osten gilt als besonders ursprünglich.

Der Westen um Sagres ist rauer und beliebt bei Surfern, während der Osten flachere Sandstrände und ruhigere Orte bietet. Golfplätze, Fischrestaurants und weiße Dörfer im Hinterland runden das Bild ab.

Anreise & Fortbewegung

Der Flughafen Faro ist der zentrale Ankunftspunkt und wird ab Deutschland in rund drei Stunden direkt angeflogen. Von Lissabon aus erreicht man die Algarve per Zug oder Bus in etwa drei Stunden.

Vor Ort ist ein Mietwagen die praktischste Wahl, um die verstreuten Buchten, Aussichtspunkte und Dörfer flexibel zu erreichen. Eine Bahnlinie verbindet zwar die größeren Küstenorte, viele Strände liegen jedoch abseits der Haltestellen.

Essen & regionale Küche

Die Algarve ist Fischland: In den Häfen von Olhão, Portimão oder Alvor kommt fangfrischer Fisch auf den Grill, dazu Muscheln in Weißwein-Knoblauch-Sud (amêijoas à Bulhão Pato) und die Cataplana, ein Eintopf aus Fisch und Meeresfrüchten, der im namensgebenden Kupfertopf serviert wird.

Im Hinterland dominieren Piri-Piri-Hähnchen, Mandeln, Feigen und Johannisbrot. Als Digestif gilt der Medronho, ein kräftiger Brand aus den Früchten des Erdbeerbaums, der vor allem in der Serra de Monchique gebrannt wird. Zum Ausklang lockt die Marina von Lagos oder Vilamoura mit Bars und Cafés.

Praktische Tipps

Als Standort eignet sich Lagos für die spektakuläre Westküste, Faro oder Tavira für den ruhigeren Osten und Albufeira für Familien und Nachtleben. Die berühmte Grotte von Benagil erreicht man nur vom Wasser aus – per Boot, Kajak oder SUP; morgens ist der Andrang am geringsten.

In den Monaten Juli und August sollte man Unterkunft und Mietwagen früh buchen, in Mai, Juni und Oktober reist man günstiger und entspannter. An den Atlantikstränden ist Vorsicht bei Wellen und Strömung geboten – auf die Flaggen der Rettungsschwimmer achten.

Beste Reisezeit
Mai bis Oktober

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Häufige Fragen zu Algarve

Wann ist die beste Reisezeit für die Algarve?

Die Algarve hat eine der längsten Sonnensaisons Europas. Zum Baden eignet sich Juni bis September, für Wanderungen und ruhigere Strände sind Mai und Oktober ideal – dann ist es angenehm warm und weniger voll.

Braucht man an der Algarve ein Auto?

Ein Mietwagen ist sehr empfehlenswert. Viele der schönsten Buchten und Aussichtspunkte liegen abseits der Bahnlinie, und mit dem Auto lässt sich die Küste zwischen Faro, Lagos und Sagres am besten erkunden.

Welcher Ort eignet sich als Basis?

Lagos im Westen ist zentral für die spektakuläre Steilküste, Faro als Verkehrsknoten praktisch für Anreise und Ostalgarve. Wer es ruhiger mag, wählt Tavira oder ein Dorf im Hinterland.