Griechenland

Athen

Wiege der Demokratie und lebendige Metropole: Athen vereint die Akropolis hoch über der Stadt mit dem quirligen Viertel Plaka, der antiken Agora und einer Rooftop- und Gastro-Szene, die bis spät in die Nacht pulsiert.

Highlights & Sehenswürdigkeiten

Über allem thront die Akropolis mit dem Parthenon – am besten früh am Morgen oder zur goldenen Abendstunde, wenn Hitze und Andrang nachlassen. Direkt darunter erzählt das moderne Akropolismuseum die Geschichte des Hügels mit Blick auf den Tempel.

Die Antike Agora, der gut erhaltene Hephaistos-Tempel und das Hadrianstor liegen fußläufig beieinander. Vom Aussichtshügel Lykabettus reicht der Blick über die ganze Stadt bis zum Meer.

Die schönsten Viertel

Plaka mit seinen engen Gassen unterhalb der Akropolis ist das touristische Herz – romantisch, aber voll. Gleich nebenan wirkt Anafiotika mit seinen weißen Häusern wie ein Kykladendorf mitten in der Stadt.

Monastiraki lockt mit Flohmarkt und Streetfood, Psyri und Koukaki sind hip mit Bars, Mezedopolia und kleinen Läden. Zum Ausgehen zieht es Einheimische nach Exarchia und Gazi.

Anreise & Fortbewegung

Vom Flughafen Athen (Eleftherios Venizelos) fährt die Metro-Linie 3 in rund 40 Minuten ins Zentrum (Syntagma/Monastiraki). Die drei Metrolinien erschließen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten bequem und günstig.

Die Altstadt erkundet man am besten zu Fuß. Zum Hafen Piräus, dem Ausgangspunkt der Inselfähren, bringt einen die Metro-Linie 1 direkt.

Essen & Ausgehen

Athen isst am liebsten unterwegs: Souvlaki und Gyros aus dem Pita-Brot bekommt man rund um die Odos Mitropoleos, während sich in Psyri und Koukaki Mezedopolia reihen, in denen kleine Teller wie Saganaki, gegrillter Oktopus und Fava geteilt werden. In der überdachten Markthalle Varvakios Agora an der Athinas-Straße geht es zwischen Fisch- und Fleischständen laut und echt zu – die einfachen Tavernen ringsum kochen bis spät in die Nacht.

Die Kaffeekultur ist ein Kapitel für sich: Ein Freddo Espresso gehört zum Vormittag wie der Rooftop-Drink zum Abend. Bars mit Blick auf die beleuchtete Akropolis findet man rund um Monastiraki und in Thissio; wer es studentisch und ungeschminkt mag, zieht mit den Einheimischen nach Exarchia oder ins ausgehfreudige Gazi.

Tagesausflüge ab Athen

Der Klassiker ist der Poseidon-Tempel am Kap Sounion, rund zwei Stunden südlich an der Küste – besonders lohnend zum Sonnenuntergang über dem Meer. Wer tiefer in die Antike eintauchen will, fährt nach Delphi am Hang des Parnass, dem Orakel der alten Griechen, oder zum Theater von Epidauros und der Burg von Mykene auf dem Peloponnes.

Für einen Tag am Wasser bringen Fähren und Tragflügelboote vom Hafen Piräus in gut einer Stunde zu den Saronischen Inseln Ägina, Poros oder dem autofreien Hydra. So lässt sich ein Städtetrip ohne großen Aufwand um einen Inseltag ergänzen.

Athen in zwei Tagen

Tag 1 – Antike: Akropolis früh am Morgen zur Öffnung (im Sommer schließt sie mittags teils wegen Hitze), danach Akropolismuseum, Antike Agora und ein Bummel durch Plaka und Monastiraki.

Tag 2 – Stadt und Aussicht: Nationales Archäologisches Museum, das oft unterschätzt wird, danach die Viertel Psyrri und Exarchia. Zum Sonnenuntergang auf den Lykabettus-Hügel oder den Filopappou.

Wer eine Insel anhängt, fährt ab dem Hafen Piräus — mit der Metro in etwa 30 Minuten erreichbar. Für die Kykladen lohnt eine Nacht in Athen als Puffer, falls der Meltemi Fähren streicht.

Praktisches für Athen

Tickets: Das Kombiticket für Akropolis und mehrere antike Stätten lohnt sich fast immer und erspart einzelne Warteschlangen. Für die Akropolis gibt es Zeitfenster.

Hitze: Im Juli und August werden über 35 Grad erreicht, ohne Schatten auf dem Akropolisfelsen. Wasser mitnehmen, Besichtigungen auf früh und spät legen.

Unterwegs: Die Metro ist modern und günstig, vom Flughafen fährt sie direkt ins Zentrum. Taxis sind preiswert, App-Bestellung ist unkomplizierter als Heranwinken.

Beste Zeit: April/Mai und September/Oktober. Monatswerte in der Klimatabelle.

Beste Reisezeit
April bis Juni & September/Oktober

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Häufige Fragen zu Athen

Wie viele Tage sollte man für Athen einplanen?

Für Akropolis, Museen und Altstadt reichen zwei bis drei Tage. Wer einen Tagesausflug nach Kap Sounion, Delphi oder auf eine nahe Insel plant, hängt einen weiteren Tag an.

Wann ist die beste Reisezeit für Athen?

Frühling (April bis Juni) und Herbst (September/Oktober) sind am angenehmsten. Der Hochsommer ist sehr heiß – dann lohnt es sich, die Akropolis früh am Morgen zu besuchen.

Welche Ausflüge lohnen sich von Athen aus?

Beliebt sind der Poseidon-Tempel am Kap Sounion zum Sonnenuntergang, das Orakel von Delphi und die antiken Stätten des Peloponnes wie Mykene und Epidauros. Für einen Strandtag bringen Fähren ab Piräus schnell auf die Saronischen Inseln Ägina, Poros oder Hydra.

Wie viele Tage braucht man für Athen?

Zwei volle Tage reichen für Akropolis, Museen und die Altstadtviertel. Wer Kap Sounion oder Delphi als Tagesausflug anhängt, plant einen dritten ein.

Wann sollte man die Akropolis besuchen?

Direkt zur Öffnung am Morgen. Im Hochsommer ist der Felsen mittags glühend heiß und schattenlos; an sehr heißen Tagen wird die Anlage zeitweise sogar geschlossen.

Lohnt sich das Kombiticket für die antiken Stätten?

In der Regel ja: Es umfasst neben der Akropolis mehrere Stätten wie die Antike Agora, Hadriansbibliothek und den Kerameikos und ist günstiger als Einzeleintritte.