Griechenland

Kreta

Griechenlands größte Insel ist ein Reiseland für sich: Kreta verbindet den minoischen Palast von Knossos mit venezianischen Hafenstädten, der wilden Samaria-Schlucht und Traumstränden wie Elafonisi und Balos.

Highlights & Sehenswürdigkeiten

Bei Heraklion liegt der Palast von Knossos, Zentrum der minoischen Kultur und einer der ältesten Paläste Europas. Die Altstadt von Chania mit ihrem venezianischen Hafen und dem Leuchtturm gilt als eine der schönsten Griechenlands, ebenso das nahe Rethymnon.

Im Südwesten durchschneidet die 16 Kilometer lange Samaria-Schlucht das Weiße Gebirge – eine der beliebtesten Wanderungen Europas. An der Westküste leuchten die Lagunen von Elafonisi und Balos in Türkis und Rosa.

Regionen, Strände & Küche

Der Osten lockt mit dem Palmenstrand von Vai und dem Badeort Agios Nikolaos, der Westen mit Chania und den Bergdörfern der Region Sfakia. Das Landesinnere ist gebirgig, mit Hochebenen wie Lassithi und der Idäischen Grotte, dem sagenhaften Geburtsort des Zeus.

Die kretische Küche gilt als besonders gesund: Wildkräuter (Horta), Olivenöl, Käse wie Graviera und der Tresterbrand Raki gehören zu jedem Essen.

Anreise & Fortbewegung

Kreta hat zwei internationale Flughäfen – Heraklion und Chania –, im Sommer mit Direktflügen aus Deutschland. Fähren aus Piräus verbinden die Insel über Nacht mit dem Festland.

Die Insel ist groß, öffentliche Busse fahren vor allem entlang der Nordküste. Für Bergdörfer, Schluchten und abgelegene Strände ist ein Mietwagen fast unverzichtbar.

Weitere Ausflugsziele & Natur

Neben den bekannten Stränden hält Kreta stille Höhepunkte bereit: Vor der Nordostküste liegt die kleine Festungsinsel Spinalonga, die lange als Leprakolonie diente und heute per Boot ab Elounda oder Plaka erreichbar ist. Im Süden versteckt sich der Palmenstrand von Preveli an der Mündung eines Flusslaufs mit Oleanderschlucht.

Wanderer finden abseits der überlaufenen Samaria-Schlucht ruhigere Alternativen wie die Imbros- oder die Aradena-Schlucht. Auf der Lassithi-Hochebene drehten sich einst tausende Windräder, und die Höhle von Zeus (Dikteon Andron) erinnert an die Mythen der Insel.

Praktische Tipps für die Inselrundreise

Kreta ist rund 260 Kilometer lang – wer viel sehen will, sollte schon die Anreise planen: Heraklion liegt zentral für Knossos und den Osten, Chania ist der bessere Startpunkt für den grünen Westen mit Balos und Elafonisi. Ein Mietwagen ist außerhalb der Nordküsten-Städte fast Pflicht, da Busse abgelegene Buchten und Bergdörfer kaum bedienen.

Für die Samaria-Schlucht empfiehlt sich ein früher Start und festes Schuhwerk; die Wanderung ist 16 Kilometer lang und nur von Frühjahr bis Herbst geöffnet. An den Südküsten-Stränden bleibt das Meer bis in den Oktober warm, während im Landesinneren im Hochsommer große Hitze herrscht.

Beste Reisezeit
Mai/Juni & September/Oktober

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Häufige Fragen zu Kreta

Wie viel Zeit sollte man für Kreta einplanen?

Kreta ist groß und vielseitig. Für Kultur, Wandern und Strände sollte man mindestens eine Woche, besser zwei einplanen. Wer nur einen Küstenabschnitt erkundet, kommt auch mit kürzerer Zeit aus.

Wann ist die beste Reisezeit für Kreta?

Mai/Juni und September/Oktober bieten angenehme Temperaturen zum Wandern und Baden. Der Hochsommer ist heiß, im Süden der Insel bleibt das Meer bis in den Oktober warm.

Braucht man auf Kreta einen Mietwagen?

Für die Nordküsten-Städte Heraklion, Chania und Rethymnon reichen Busse, doch abgelegene Strände, Schluchten und Bergdörfer erreicht man kaum mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Wer die Insel wirklich erkunden will, ist mit einem Mietwagen deutlich flexibler.