Highlights & Sehenswürdigkeiten
Oia im Norden ist das Postkartenmotiv schlechthin: blaue Kuppeln, Windmühlen und der wohl meistfotografierte Sonnenuntergang der Ägäis. Der Hauptort Fira klebt am Kraterrand und ist über einen Serpentinenweg oder die Seilbahn mit dem alten Hafen verbunden.
Die Caldera entstand durch einen gewaltigen Vulkanausbruch; per Bootstour erreicht man die Vulkaninsel Nea Kameni und die heißen Quellen. Im Süden liegen die Ausgrabungen von Akrotiri, ein bronzezeitliches Pompeji der Ägäis.
Strände, Dörfer & Wein
Santorins Strände sind vulkanisch: Der Rote Strand (Kokkini Paralia) und die schwarzen Sandstrände von Kamari und Perissa bilden einen reizvollen Kontrast zu den weißen Dörfern. Das Bergdorf Pyrgos und der Weiler Imerovigli sind ruhigere Alternativen zum trubeligen Oia.
Santorin ist zudem ein Weinland: Der trockene Assyrtiko wächst in korbförmig gebundenen Reben, die dem Wind trotzen – mehrere Weingüter laden zur Verkostung mit Caldera-Blick.
Anreise & Fortbewegung
Im Sommer gibt es Direktflüge aus Deutschland; ganzjährig fliegt man über Athen. Fähren aus Piräus und von den Nachbarinseln legen am Hafen Athinios an, von wo Busse und Transfers hinauf nach Fira führen.
Auf der Insel verkehren Busse ab Fira; für mehr Freiheit mieten viele einen Roller, ein Quad oder ein Auto. In der Hochsaison sollte man Unterkünfte und einen Platz für den Sonnenuntergang früh sichern.
Essen & lokale Spezialitäten
Santorins vulkanischer Boden bringt intensive Aromen hervor: Die kleinen, süßen Kirschtomaten werden zu Tomatokeftedes (Tomatenpuffer) verarbeitet, dazu kommen ein cremiges Fava-Püree aus gelben Schälerbsen und die weiße Aubergine der Insel. Kapern und Kapernblätter würzen viele Gerichte.
Am stimmungsvollsten isst man im kleinen Hafen Ammoudi unterhalb von Oia, wo Fischtavernen direkt am Wasser servieren. Wer den Sonnenuntergangs-Trubel meiden will, reserviert dort früh oder weicht auf die ruhigeren Dörfer Pyrgos und Megalochori aus.
Praktische Tipps für Santorin
In der Hochsaison sind Unterkünfte mit Caldera-Blick teuer und früh ausgebucht – wer flexibel ist, wohnt günstiger in Fira, Firostefani oder in den Dörfern im Inselinneren. Für den Sonnenuntergang in Oia sollte man rechtzeitig einen Platz suchen; gute Alternativen sind Imerovigli und die Burgruine von Pyrgos.
Die Anreise per Fähre endet am Hafen Athinios, von wo Busse und Transfers steil hinauf nach Fira führen. Auf der Insel verkehren Busse ab Fira; für mehr Freiheit mietet man Roller, Quad oder Auto. Den früher üblichen Ritt auf Eseln hinauf zur Chora sollte man aus Tierschutzgründen meiden – die Seilbahn ist die bessere Wahl.
Häufige Fragen zu Santorin
Wo sieht man den Sonnenuntergang auf Santorin am besten?
Am berühmtesten ist Oia, wo es zur blauen Stunde aber sehr voll wird. Weniger überlaufen sind Imerovigli, das Kastell von Pyrgos oder eine Sunset-Bootstour vor der Caldera.
Wann ist die beste Reisezeit für Santorin?
Mai/Juni und September/Oktober bieten warmes Wetter ohne die Hitze und die Menschenmassen des Hochsommers. Juli und August sind heiß und stark besucht.
Wo wohnt man auf Santorin am besten?
Zimmer mit Caldera-Blick in Oia und Imerovigli sind am spektakulärsten, aber teuer und früh ausgebucht. Günstiger und gut angebunden wohnt man in Fira und Firostefani; ruhiger wird es in den Dörfern Pyrgos und Megalochori im Inselinneren.